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Fehler im Algorithmus: Deutsche Bahn entschuldigt sich für misslungene Stellenanzeige auf Facebook

Screenshot: Facebook

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Auf der Facebook-Seite von „Deutsche Bahn Karriere“ veröffentlichte das Unternehmen Mitte März eine Stellenanzeige, die bei Betrachtern auf Fassungslosigkeit stieß. Auch unter vielen Eisenbahnern wurde das Thema in den vergangenen Tagen heiß diskutiert. Denn für den Beruf des Fahrdienstleiters warb der Konzern mit den Worten: „Alle wollen nach Berlin – dabei sind die guten Jobs in Bad Aibling“. In Erinnerung an das schreckliche Zugunglück von Bad Aibling am 9. Februar 2016, bei dem 12 Menschen starben, wirkt die Formulierung in der Anzeige mehr als unglücklich. Schließlich wurde die Frontalkollision der zwei Regionalzüge vor rund zwei Jahren durch das Fehlverhalten des damaligen Stellwerkmitarbeiters verursacht, der zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt wurde.

Die Deutsche Bahn äußerte sich zu dem Vorfall und teilte mit, dass es in keiner Weise die Absicht war, „die Gefühle von Betroffenen oder Angehörigen des Zugunglücks von Bad Aibling zu verletzen. Wir haben die Verbreitung sofort gestoppt.“ Laut DB handelte es sich um einen „automatischen Algorithmus, der an vielen hundert Orten über Facebook lokal ausgespielt wurde.“ Das hätte in diesem Fall nicht passieren dürfen. Die Verbindung mit Bad Aibling hätte man beim Beruf Fahrdienstleiter vorher ausschließen müssen, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Bahn.


red

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