Infrastruktur und Bauprojekte

Spatenstich zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Furth im Wald

Quelle: Google

Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Dienstag (3. April 2018) Josef Zellmeier, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Franz Löffler, Landrat des Landkreises Cham, Sandro Bauer, Bürgermeister der Stadt Furth im Wald, und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern der Deutschen Bahn AG, den Baustart zur Modernisierung des Bahnhofs Furth im Wald eingeläutet.


© Deutsche Bahn (Symbolbild)

Kernstück des barrierefreien Ausbaus ist eine Bahnsteigüberführung mit Treppen und Aufzügen als Zugang zum Bahnsteig 2. Dieser wird mit einer Länge von 210 Meter, einer Breite von 2,50 Meter und einer Höhe von 55 cm über Schienenoberkante neu erstellt. Zusätzlich werden die Bahnsteige an den Gleisen 1 und 111 von derzeit 36 cm auf 55 cm erhöht. Für sehbehinderte und blinde Reisende erhalten die Bahnsteige und Zuwegungen ein taktiles Leitsystem. Moderne Bahnsteigausstattungen (Vitrinen, Uhren, Beschallungsanlage) sowie eine Wetterschutzanlage runden die Baumaßnahme ab. Die Fertigstellung ist im Oktober 2019 geplant.

Das bayerische Bau- und Verkehrsministerium bezuschusst den barrierefreien Umbau durch die Deutsche Bahn mit rund 2,5 Millionen Euro und übernimmt damit die Hälfte der Investitionskosten. Die andere Hälfte steuert das Bundesverkehrsministerium aus seinem Sonderprogramm zum barrierefreien Ausbau kleinerer Bahnstationen bei. Kleine Bahnhöfe mit weniger als 1.000 Reisenden können mit Mitteln aus dem bis 2018 befristeten Zukunftsinvestitionsprogramm barrierefrei umgebaut werden. In Bayern steht damit der Umbau von 19 kleinen Bahnhöfen an. Von diesen 19 Bahnhöfen ist der Ausbau in Furth im Wald gemeinsam mit dem Bahnhof in Straubing nicht nur das umfangreichste Projekt, sondern auch das erste, bei dem die Deutsche Bahn mit den Baumaßnahmen beginnt.

Den Bahnhof Furth im Wald an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien nutzen im Schnitt täglich rund 500 Ein- und Aussteiger. In der Regel halten dort pro Tag 14 Mal die zwischen München und Prag verkehrenden Alex-Züge sowie 14 Mal die zwischen Schwandorf und Furth verkehrenden Züge der Oberpfalzbahn und von DB Regio.


red

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