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Lokführer überfährt Haltesignal und sorgt für zweistündige Verkehrsstörung – Bundespolizei ermittelt

© Erich Westendarp / Pixelio (Symbolbild)

© Erich Westendarp / Pixelio (Symbolbild)

Am Mittwochnachmittag (18. April 2018) überfuhr der Lokführer eines Intercity, der von Bad Oldesloe in Richtung Neumünster umgeleitet wurde, ein Haltesignal und wurde dadurch zwangsgebremst. Durch den Vorfall blieb der Bahnübergang in der Burgfeldstraße in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Bad Segeberg zwischen 15 und 17 Uhr komplett und dauerhaft geschlossen. Eingesetzte Bundespolizisten fuhren den Ereignisort an und hielten Rücksprache mit dem zuständigen Fahrdienstleiter. Der Lokführer musste seinen Dienst vorzeitig beenden und wurde durch die Bundespolizisten befragt. Nach Angaben der Polizei ergab eine freiwillige Atemalkoholkontrolle beim Lokführer einen Wert von 0,00 Promille. Der Datenspeicher des Zuges wurde gesperrt und werde noch ausgelesen, teilt die Bundespolizei mit.

Nach Eintreffen eines Ersatzlokführers wurden die durch das Zugpersonal zwischenzeitlich aus dem Zug gebetenen Fahrgäste wieder zum Intercity geführt. Zum Öffnen der Schrankenanlage musste der Zug umrangiert werden und konnte den Bahnhof Bad Segeberg erst nach insgesamt rund 2 Stunden verlassen. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war laut Bundespolizei nicht vor Ort. Warum das Haltesignal überfahren wurde, ist derzeit noch unklar. Die Bundespolizei ermittelt eigenen Angaben zufolge wegen Gefährdung des Bahnverkehrs sowie gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr.


red

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