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Deutsche Bahn überprüft Statik der alten Schleibrücke „Lindaunis“ – Brückenneubau bis 2021

© Deutsche Bahn

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Im Zeitraum vom 2. bis 5. Mai 2018 prüft die Deutsche Bahn die Struktur und Technik der Schleibrücke „Lindaunis“ auf der Strecke Kiel – Flensburg. Bei dieser Prüfung werden laut DB-Angaben unter anderem alle Fahrbahnplatten entfernt und die gesamte Statik sowie schwerpunktmäßig die Technik des Bauwerks gesichtet. Zeitgleich werden defekte Teile getauscht bzw. repariert. Während dieser Arbeiten ist die Brücke für den Zug- und Straßenverkehr komplett gesperrt. Dies gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Da die Klappbrücke in dieser Zeit nicht geöffnet werden kann, ist auch der Schiffsverkehr auf der Schlei betroffen. Die Regionalbahn Schleswig-Holstein setzt für die ausfallenden Züge zwischen Flensburg und Eckernförde Busse ein.

Neubau soll 100 Jahre alte Brücke ab 2021 ersetzen

Bis 2021 soll eine neue Klappbrücke gebaut werden. Sie soll die mittlerweile rund 100 Jahre alte Brücke ersetzen. Über den Neubau sollen der Straßen- und der Bahnverkehr fließen. Fußgänger und Radfahrer erhalten eine separate Spur. Durch die stündliche Öffnung der Klappbrücke bleibt weiterhin ein durchgängiger Schiffsverkehr möglich. Die Kosten in Höhe von rund 40 Millionen Euro für Planung und Bau werden durch das Land Schleswig-Holstein und die Deutsche Bahn finanziert.

Die neue 126 Meter lange Brücke soll parallel 12 Meter weiter östlich neben der vorhandenen Brücke gebaut werden. Der Brückenzug wird aus einer zweifeldrigen Vorlandbrücke Süd, der Klappe und einer einfeldrigen Vorlandbrücke Nord bestehen. Sobald das neue Bauwerk fertig ist, soll der Straßenverkehr darüber geleitet werden. Die Züge verkehren dann zunächst weiter über die alte Brücke. Eine Zeit lang werden beide Brücken parallel betrieben, um das Gleis an die neue Brücke anzubinden. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten und der Verlegung aller Verkehre über die neue Brücke wird die alte Brücke zurückgebaut.

Grafik: Blick von der Ostseite auf die geplante Klappbrücke | © Ingenieurbüro GRASSL


red

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