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Bei Fahrscheinkontrolle angegriffen – Bahnmitarbeiter verteidigt sich mit Pfefferspray

© Bundespolizei

Eine Fahrscheinüberprüfung in einem Regionalzug von Hamm nach Essen lief am Mittwochmorgen (9. Mai 2018) dermaßen außer Kontrolle, dass sich ein 54-jähriger Bahnmitarbeiter nicht mehr anders zu Helfen wusste und ein Pfefferspray im Zug einsetzte.


Gegen 3:00 Uhr nachts überprüfte der Bahnmitarbeiter die Fahrscheine in einem Regionalexpress der Linie 1 (Hamm – Essen). Dabei geriet er mit einem 41-jährigen Guineer aneinander. Dieser soll sich sofort aggressiv verhalten haben und später auch handgreiflich gegenüber dem 54-Jährigen geworden sein.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei habe der Bahnmitarbeiter daraufhin den Einsatz des Peffersprays mehrfach angekündigt und gegen den 41-Jährigen eingesetzt. Bei der Ankunft des Zuges im Essener Hauptbahnhof warteten bereits Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den Zug. Nachdem dieser am Bahnsteig hielt und der Zugbegleiter den Zug verlassen hatte, konnten die Einsatzkräfte beobachten, wie der Guineer aus dem Abteil sprang und den 54-Jährigen gegen den Kopf schlug. Anschließend flüchtete er quer durch die Gleisanlagen. Nach kurzer Flucht konnte der Tatverdächtige durch Bundespolizisten festgenommen werden. Durch den Schlag wurde die Brille des Bahnmitarbeiters beschädigt. Weil der 41-jährige Guineer über starke Augenreizungen klagte, wurde er später in eine Essener Klinik eingeliefert.

Gegen den polizeibekannten Mann der in Meerbusch gemeldet ist, leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an.


red

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