Bahnbetriebsunfälle und andere gefährliche Ereignisse

Unbekannter wirft Glasflasche gegen fahrenden Zug – Frontscheibe beschädigt

Am frühen Sonntagabend (13. Mai 2018) wurde die Eurobahn (ERB) 74487 auf der Fahrt von Horn-Bad Meinberg in Richtung Bielefeld kurz vor Erreichen des Bahnhofs Detmold (Nordrhein-Westfalen) mit einer Glasflasche beworfen. Dabei ist die Frontscheibe des Zuges beschädigt worden. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein und blieb unverletzt.


Nach derzeitigen Ermittlungen der Bundespolizei warf ein bislang unbekannter Täter die Flasche von der Straßenüberführung „Brückenstraße“ in Detmold, Ortsteil Remmighausen, gegen den fahrenden Zug. Die beschädigte Frontscheibe wies nach dem Einschlag Risse über die gesamte Fläche auf. Der Triebfahrzeugführer fuhr den Zug anschließend noch bis zum Bahnhof Detmold, wo er aufgrund des Schadens ausgesetzt werden musste.

Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung mit Unterstützung der Polizei Lippe verlief negativ.

Die in diesem Fall ermittelnde Bundespolizeiinspektion Münster leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0 800 6 888 000 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Bundespolizei meldet ähnlichen Fall auch in Hessen

Einer weiteren Mitteilung der Bundespolizei zufolge wurde bereits am Samstagabend gegen 17 Uhr ein Zug der Hessischen Landesbahn ebenfalls durch eine Glasflasche an der Frontscheibe getroffen. Kurz vor dem Bahnhof Niedernhausen (Hessen) hatte ein Unbekannter den Gegenstand, vermutlich von der Bahnböschung aus, auf den Zug geworfen. Durch den Aufprall auf der Frontscheibe riss diese, wurde aber glücklicherweise nicht durchschlagen. Nachdem der Lokführer die Bundespolizei informiert hatte, suchte eine Streife den Bereich ab, konnte hierbei aber keine tatverdächtigen Personen mehr feststellen.

Die Bundespolizei hat gegen den noch unbekannten Täter ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.


red – aktualisiert

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