Infrastruktur und Bauprojekte

Eisenbahn-Bundesamt gibt grünes Licht für wesentliche Abschnitte des Bauvorhabens Chemnitzer Bahnbogen

Mit dem am Freitag (1. Juni 2018) ergangenen Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) zum Projekt Chemnitzer Bahnbogen ist der Neubau von vier Brücken und zwei Haltepunkten im Chemnitzer Teil der Sachsen-Franken-Magistrale genehmigt. Den geplanten Ersatzneubau des Chemnitztalviadukts („Beckerbrücke“) hat das EBA aus denkmalschutzrechtlichen Gründen abgelehnt. Für das Chemnitztalviadukt wird der Deutschen Bahn aufgegeben, eine Planänderung einzureichen.


Quelle: Deutsche Bahn

Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, sieht nach dem EBA-Beschluss die Chance, gemeinsam mit den Chemnitzern den Ausbau der Schieneninfrastruktur fortzusetzen: „Gerade die Modernisierung der Sachsen-Franken-Magistrale stellt einen entscheidenden Faktor für die Lebensqualität und die Attraktivität Sachsens als Wirtschafts- und Lebensraum dar. Die Magistrale als Teil der Ausbaustrecke „Karlsruhe–Nürnberg–Dresden/Leipzig“ verbindet eine Vielzahl von bedeutsamen Städten und Regionen.“

Deutsche Bahn kündigt umfassenden Bürgerdialog und technischen Fachbeirat an

Das Gesamtvorhaben werde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Für die genehmigten Baumaßnahmen an den Brücken Augustusburger, Stollberger, Bernsdorfer und Reichenhainer Straße sowie den Haltepunkten Chemnitz Süd und Chemnitz Mitte wird die Ausführungsplanung begonnen. Eigenen Angaben zufolge plant die Deutsche Bahn einen umfassenden Bürgerdialog mit Anwohnern, Nachbarn sowie Wirtschaft und Gewerbe während der gesamten Bauphase.

Chemnitztalviadukt. © DB AG

Für das Chemnitztalviadukt werde die Bahn eine Planänderung erarbeiten. „Die engagierte Debatte über das Viadukt und sein Umfeld nehmen wir auf, in dem wir die Planänderung durch einen Fachbeirat begleiten werden“, kündigt Lutz Buchmann, Gesamtprojektleiter der Sachsen-Franken-Magistrale an. Dem Fachbeirat sollen Experten aus dem Bereich Ingenieurbau, Denkmal- und Umweltschutz sowie Vertreter der Stadt, des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen und verschiedener Verbände angehören. Die Ergebnisse der Diskussionen im Fachbeirat werden laut DB regelmäßig im Bürgerdialog vorgestellt.


red/DB

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