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Kartellamtschef will mehr Wettbewerb im Schienenfernverkehr

© Jens Rohde / Bahnblogstelle

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, hat die Monopolstellung der Bahn im Fernverkehr kritisiert. „Die Bahn hat im Fernverkehr einen Anteil von 99 Prozent. Da kann man nicht von Wettbewerb sprechen“, sagte Mundt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.


Der Kartellamtschef äußerte sich zugleich positiv über einen neuen Anbieter auf der Schiene: „Flixtrain ist ein sehr interessantes Projekt. Davon könnten wettbewerbsfördernde Impulse ausgehen.“ Insgesamt müsse sicherlich noch viel geschehen, damit mehr Anbieter auf den Markt kommen, mahnte Mundt.

Schlagkräftige Regulierung sei wichtig, damit der Zugang zur Infrastruktur gewährleistet sei. Er erinnerte daran, dass das Instrumentarium für die Bundesnetzagentur 2016 verbessert worden sei. „Es bleibt abzuwarten, ob dies ausreicht, um den Wettbewerb zu beleben“, so der Behördenchef.

Aber auch im deutschen Flugverkehr sieht Mundt noch Potenzial für mehr Wettbewerb: „Die Lufthansa hat noch immer Monopolstrecken in Deutschland.“ Der Kartellamts-Präsident forderte zudem Reformen für das Taxigewerbe, was einheitliche Bedingungen auch für Fahrdienste wie Uber mit einschließt.


red

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