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Funkunterbrechung und Regelverstoß führten im März 2015 zur Zugkollision im Bahnhof Basel SBB

Quelle: privat (Archiv)

Am Abend des 13. März 2015 stieß eine Rangierbewegung, bestehend aus einer Rangierlok (Typ Ee 922) und vier Personenwagen, im Bahnhof Basel SBB um 21:46 Uhr mit einem im Gleis 6 wartenden ICE zusammen. Wie aus dem Untersuchungsbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hervorgeht, war die Kollision auf das Nichtanwenden bestehender Vorschriften zurückzuführen, die der Sicherung des Rangierablaufs dienen. Im Vorfeld des Unfalls kam es zu einer Unterbrechung der Kommunikationsverbindung zwischen Rangierleiter und Lokführer, auf die durch das Personal nicht korrekt reagiert wurde. Ein rechtzeitiges Anhalten der Rangierfahrt war daher nicht mehr möglich. Der Aufprall erfolgte mit einer Geschwindigkeit von 14 km/h. In der Folge des Unfalls wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt. An der hinteren Front des ICE entstand ein leichter Sachschaden.

→ Zum Untersuchungsbericht


red

 

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