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Schafherde im Gleisbereich sorgt für Behinderungen im Bahnverkehr

Am Montag gegen 9:20 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizeiinspektion Magdeburg darüber, dass sich in Biederitz Schafe im Gleisbereich aufhalten sollen. Um einen Zusammenprall mit den Tieren zu vermeiden, erhielten alle Züge die Anweisung, langsam zu fahren. Es kam zu Behinderungen im Bahnverkehr. Laut Bundespolizei stellte eine Streife vor Ort fest, dass das Gatter der Herde offen stand. Durch die Hilfe eines Schäfers wurde die Herde unversehrt aus dem Gefahrenbereich geholt. Der Halter der Tiere wurde ermittelt. Um 10:05 Uhr konnten die Züge wieder mit der üblichen Geschwindigkeit die Bahnstrecke passieren. Es entstanden bei sechs Zügen Verspätungen von insgesamt 81 Minuten.

Aufgrund des Vorfalls weist die Bundespolizei erneut auf die Gefahren hin, die von Tieren im Gleisbereich ausgehen. Es besteht eine erhebliche Gefährdung des Bahnverkehrs. Im Fall einer Kollision zwischen Zug und Tier drohen massive Sachschäden. Schlimmstenfalls kann es zu einer Entgleisung kommen, wobei dann auch die Gesundheit der Zuginsassen gefährdet ist. Wird einem Halter ein Fehlverhalten nachgewiesen, drohen strafrechtliche Konsequenzen aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.


red

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