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Alstoms Coradia iLint geht Mitte September auf seine Jungfernfahrt

© Alstom

Wie bereits am Mittwoch berichtet, hat das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Zulassung für den Fahrgasteinsatz des weltweit ersten Wasserstoffzuges auf dem deutschen Schienennetz erteilt. Laut Medienberichten stehe nun auch der Termin fest, wann der Coradia iLint auf seine offizielle Jungfernfahrt starten soll.


© Jens Rohde / Bahnblogstelle

Mit der erteilten Zulassung durch das EBA können die ersten beiden Prototypen, die Alstom für Testfahrten bereits im Einsatz hat, bald auch für den Fahrgastprobebetrieb im Elbe-Weser Netz auf die Strecke gehen. Medienberichten zufolge verriet Enak Ferlemann, der Beauftragte der Bundesregierung für den Schienenverkehr, dass der Coradia iLint am 16. September seine Jungfernfahrt absolvieren wird. Auch er selbst werde an diesem Termin teilnehmen.

„Alstom ist unglaublich stolz auf den wasserstoffbetriebenen Regionalzug, der einen Meilenstein in der emissionsfreien Mobilität darstellt und nun in den regulären Fahrgastbetrieb gehen wird“, sagt Wolfram Schwab, Vice President R&D und Innovation von Alstom.

Im November 2017 unterschrieben Alstom und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) den ersten Auftrag über die Lieferung von 14 Brennstoffzellen-Zügen sowie deren 30-jährige Instandhaltung und Energieversorgung. Die 14 Züge werden von Alstom für den Fahrzeugpool der LNVG produziert und sollen ab Dezember 2021 Reisende zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude befördern.

Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt. Dieser komplett emissionsfreie Zug ist geräuscharm und gibt lediglich Wasserdampf und Kondenswasser ab. Der Coradia iLint zeichnet sich nach Herstellerangaben durch mehrere verschiedene Innovationen aus: saubere Energieumwandlung, flexible Energiespeicherung in Batterien sowie intelligentes Management von Antriebskraft und verfügbarer Energie. Gezielt entwickelt für den Einsatz auf nichtelektrifizierten Strecken, ermöglicht er einen sauberen, nachhaltigen Zugbetrieb unter Beibehaltung einer hohen Leistung.

Der Coradia iLint wurde von den Alstom-Teams in Salzgitter, Alstoms Kompetenzzentrum für Regionalzüge, und in Tarbes (Frankreich), Alstoms Kompetenzzentrum für Antriebssysteme, entwickelt. Dieses Projekt wird unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Entwicklung des Coradia iLint von Alstom wurde im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit 8 Millionen Euro von der Bundesregierung gefördert.


red

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