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Schottersteine auf Gleisen zwingen ICE zur Schnellbremsung

© Bundespolizei (Symbolbild)

Bislang unbekannte Täter haben am Mittwochabend (18. Juli) gegen 19:10 Uhr mehrere Schottersteine auf die Gleise zwischen Süßen und Gingen (Fils) in beiden Richtungen aufgelegt. Der Lokführer eines in Richtung München fahrenden ICE überfuhr die aufgelegten Steine und leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein.


Alarmierte Beamte der Bundes- und Landespolizei suchten nach dem Zwischenfall den betroffenen Streckenabschnitt ab. Hierbei wurden auf beiden Schienensträngen des Gegengleises weitere aufgelegte Schottersteine aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte sich durch die eingeleitete Schnellbremsung keiner der Reisenden im ICE. Am Zug wurde zunächst kein Sachschaden festgestellt. Durch die beidseitigen Gleissperrungen in der Zeit von 19:10 Uhr bis 20:10 Uhr kam es zu bahnbetrieblichen Beeinträchtigungen.

Das Bundespolizeirevier Ulm hat in dieser Sache Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und nimmt sachdienliche Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 0731140870 entgegen.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Hindernisse wie diese können einen Zug zur Entgleisung bringen. Durch umherfliegende Schottersteine gefährden sich die Täter nicht nur selbst, sondern vor allem auch Zugpassagiere und andere Personen.


red/BPol

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