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Siemens erhält CNA-Innovationspreis für umweltschonenden Triebwagen

© Siemens

Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner hat am Mittwoch im DB Museum in Nürnberg Auszeichnungen für Verkehrsprojekte übergeben, die durch innovative Produkte oder Dienstleistungen einen besonderen Beitrag für die Bahntechnik und Logistik im Freistaat Bayern leisten. Den CNA-Innovationspreis „Intelligenz für Verkehr und Logistik“ erhielt die Siemens AG für eine umweltschonende Antriebstechnologie im Schienenverkehr. Der CNA-Sonderpreis für die Entwicklung einer vollautomatisierten Rangierlokomotive ging an ein Konsortium von DB Cargo, AAIT Angewandte Anlagen- und Industrietechnik GmbH, DB Systemtechnik und dem Institut für Fahrzeugtechnik der TH Nürnberg.


Ausgelobt wurden die Preise vom CNA Center for Transportation & Logistics Neuer Adler e.V., einem der wichtigsten Netzwerkdienstleister für die Verkehrs- und Logistik-Branche in Bayern. Verkehrsministerin Aigner bei der Verleihung: „Die Preisträger sind Weichensteller für einen modernen, leistungsfähigen und umweltfreundlichen Schienenverkehr. Das ist eine hohe Anerkennung ihrer Arbeit durch die Eisenbahn-Fachwelt und darüber hinaus.“ Es ist mittlerweile der 16. Innovationspreis und der 14. Sonderpreis, die der CNA an Unternehmen und Institutionen vergibt.

Die Siemens AG wird ausgezeichnet für das Projekt zur „Entwicklung eines neuartigen modularen, skalierbaren Traktionsbaukastensystems zur flexiblen Integration von Brennstoffzellen und Batterien in hocheffizienten Triebwagen als alternative umweltschonende Antriebstechnologie“. Das Fahrzeug von Siemens soll auf nicht elektrifizierten Strecken emissionsfrei und mit der Leistungsfähigkeit eines Elektrotriebwagens verkehren. Damit dreht sich das Projekt um ein hochaktuelles Thema. „Wir wollen im Schienenverkehr den Dieselmotor möglichst bald in Rente schicken“, so Aigner. „Damit vermeiden wir Abgase und verringern den Schienenlärm. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieses Fahrzeug seine Feuertaufe dann auch im Bahnland Bayern erhält.“

© Bayerische Staatsregierung

Der CNA-Sonderpreis 2018 für „herausragende unternehmerische oder wissenschaftliche Leistungen“ prämiert das Projekt „Vollautomatische Abdrück-Lokomotive 2020“. Aigner: „In einer vorbildlichen Kooperation von Wirtschaft und Lehre hat man die Machbarkeit einer vollautomatisierten Rangierlokomotive am Rangierbahnhof München-Nord demonstrieren können. Besonders freue ich mich, dass dieser Rangierbahnhof dann auch der erste vollautomatisierte in Deutschland werden soll.“ Durch Automatisierung können mit gleicher Anzahl von Mitarbeitern mehr Aufgaben parallel und gleichzeitig erledigt werden, außerdem können attraktivere Tätigkeiten schwere körperliche Arbeiten ablösen.


red/Bayr.Staatsregierung

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