Sicherheit, Sauberkeit und Gefahrenabwehr

Zwei Stunden im Zug eingeschlossen: Einsatzkräfte evakuieren 300 Reisende aus defektem Triebwagen

Am frühen Donnerstagabend (26. Juli) mussten Hunderte Fahrgäste bei Außentemperaturen von mehr als 35 Grad rund zwei Stunden lang in einem Zug der Nordwestbahn (NWB) ausharren. Der voll besetzte Regionalzug der Linie RE 14 war kurz nach der Ausfahrt aus dem Essener Hauptbahnhof aufgrund eines Defekts liegen geblieben. In einem der beiden Zugteile fiel zudem die Klimaanlage aus.


Nach Angaben der Bundespolizei blieb am Donnerstag ein Regionalzug der Nordwestbahn etwa einen Kilometer nach der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof Essen auf freier Strecke liegen. Laut Medienberichten war der Grund dafür offenbar ein geplatzter Schlauch am Triebfahrzeug. Wie das Nachrichtenportal Welt berichtet, setzte der Lokführer der Nordwestbahn nach zwei Stunden einen Notruf ab. Die etwa 300 Reisenden wurden durch Einsatzkräfte von Bundespolizei und Feuerwehr aus dem Zug begleitet und betreut. Vier Erwachsene und ein Baby seien im Anschluss wegen Kreislaufbeschwerden von einem Notarzt behandelt worden. Auch eine im achten Monat schwangere Frau soll sich im Zug unter den Betroffenen befunden haben. Eine Weiterbehandlung im Krankenhaus sei aber bei ihr nicht erforderlich gewesen.

Laut dem Welt-Bericht hatte der Triebfahrzeugführer noch versucht, den Defekt selbst zu reparieren. Als er feststellte, dass das nicht funktioniert, setzte er den Notruf ab und leitete die Evakuierung ein, erklärte ein NWB-Sprecher die langen Verzögerungen. Warum die Klimaanlage ausgefallen ist, soll nun genauer untersucht werden. Denn einige Fahrgäste berichteten, dass es im Zug extrem heiß gewesen sei. Die Fahrgäste hätten sich gegenseitig mit Wasser ausgeholfen, berichtet zudem Der Westen.

Die Strecke Richtung Mülheim, auf welcher der Zug unterwegs war, musste bis etwa 19:30 Uhr gesperrt werden. Durch den Vorfall waren auch andere Regionalzüge und S-Bahnen betroffen.


red

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