Bahnbetrieb und Eisenbahnunternehmen

Unwetter verursachen Schäden auf rund 60 Kilometer Bahninfrastruktur

Starke Unwetter haben seit Donnerstag (9. August) zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. In den späten Nachmittagsstunden des gestrigen Tages traf es zunächst die Region Mitte, dann später den Norden. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden dabei mehrere Bahnstrecken auf einer Länge von insgesamt rund 60 Kilometern beschädigt. Zahlreiche Strecken seien zwar mittlerweile wieder frei, aber an einigen werde noch gearbeitet, so dass Reisende insbesondere im Norden Deutschlands noch mit Umleitungen und Verspätungen rechnen müssen.

Zahlreiche Mitarbeiter der Deutschen Bahn waren und sind im Einsatz, um Strecken von Bäumen und Ästen freizuräumen und Oberleitungen zu reparieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. An 15 großen Bahnhöfen hatte die DB insgesamt 20 Aufenthaltszüge für Reisende, die ihre Fahrt nicht fortsetzen konnten, bereitgestellt. Nach Unternehmensangaben wurden seit Donnerstag rund 2.500 Taxi- und Hotelgutscheine ausgegeben. Der genaue Schadensumfang sei derzeit noch nicht abzuschätzen.

Starke Unwetterschäden zwischen Wolfsburg und Hannover

Aufgrund größerer Unwetterschäden zwischen Wolfsburg und Hannover ist der Zugverkehr auf der Verbindung (Berlin -) Wolfsburg – Hannover (-Ruhrgebiet/Köln/Amsterdam) weiterhin beeinträchtigt. Die Fernverkehrszüge müssen dort voraussichtlich noch bis Montag (13. August) ohne Halt über Braunschweig umgeleitet werden. Durch die Umleitung kommt es zu Verspätungen von rund 30 Minuten.


red

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