Bahnbetrieb und Eisenbahnunternehmen

Hannover–Wolfsburg: Unwetterschäden beeinträchtigen Bahnverkehr noch bis Anfang September

Die bestehenden Unwetterschäden auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Wolfsburg sorgen weiterhin für Beeinträchtigungen im Fernverkehr. Reisende müssen laut einer aktuellen Mitteilung der Deutschen Bahn wohl noch bis Anfang September mit Fahrzeitverlängerungen rechnen.


Nach Angaben der Deutschen Bahn kann die Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg bis voraussichtlich Anfang September teilweise nur mit reduzierter Geschwindigkeit befahren werden. Grund dafür sind noch immer bestehende Unwetterschäden des Gewittertiefs Nadine/Oriana. Voraussichtlich ab dem 3. September könne die Strecke „wieder vollumfänglich in Betrieb genommen werden“, heißt es von Seiten des DB-Fernverkehrs. In den vergangenen Tagen ging die DB noch von Einschränkungen bis zum kommenden Sonntag (26. August) aus.

Während des Gewittertiefs kam es zu erheblichen Schäden zwischen Hannover und Wolfsburg. Die Deutsche Bahn muss zahlreiche Oberleitungsmasten erneuern – die Reparaturarbeiten dauern an. Anschließend sollen beide Gleise für den Verkehr wieder zur Verfügung stehen.

Die ICE-Züge auf der Relation (Berlin -) Wolfsburg – Hannover (-Ruhrgebiet/Köln) sowie die InterCity-Züge auf den Relationen (Berlin -) Wolfsburg – Hannover (-Bad Bentheim – Amsterdam) und (Berlin -) Wolfsburg – Hannover (-Köln – Stuttgart) verkehren seit dem 16. August wieder auf dem normalen Laufweg. Da die Züge aber nur mit einer reduzierten Geschwindigkeit zwischen Hannover und Wolfsburg fahren dürfen, kommt es weiterhin zu einer Fahrzeitverlängerung von ca. 15 Minuten. Bei einzelnen ICE- und InterCity-Zügen auf der Relation Frankfurt(Main) – Hannover – Berlin sind auch Umleitungen und damit Verspätungen von bis zu 30 Minuten möglich. Einzelne Umleitungen werden zugbezogen in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn veröffentlicht.


red – aktualisiert

Titelfoto: © Deutsche Bahn

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