Sicherheit, Sauberkeit und Gefahrenabwehr

Mit Höchsttempo nach Salzburg: Werdende Mutter reist mit Railjet direkt ins Krankenhaus

Bei einer hochschwangeren Frau, die am Dienstag (21. August) in einem ÖBB-Railjet unterwegs war, setzten plötzlich die Wehen ein. Eine zufällig im Zug anwesende Ärztin kümmerte sich um die werdende Mutter – am Hauptbahnhof in Salzburg warteten bereits Sanitäter.


Am frühen Dienstagnachmittag war in einem Railjet auf dem Weg von Wien nach Salzburg eine nicht alltägliche Durchsage zu hören. Über die Lautsprecher fragte der Zugbegleiter: „Ist zufällig ein Arzt oder eine Hebamme an Bord?“ Laut einem Bericht der Salzburger Nachrichten war bei einer hochschwangeren Frau die Fruchtblase geplatzt, die Wehen kamen bereits in kurzen Abständen. Eine zufällig mitreisende Ärztin kümmerte sich um die Dame. Gleichzeitig unternahmen die ÖBB alles, um den Transport in das Krankenhaus so reibungslos und flott wie möglich zu gestalten, heißt es dem Bericht zufolge weiter. Über die ÖBB-Verkehrsleitzentrale wurde das Rote Kreuz alarmiert. Gleichzeitig wurde dem Lokführer die Strecke freigegeben, um keine Verspätung aufkommen zu lassen. Als der Zug in den Salzburger Hauptbahnhof einfuhr, warteten bereits die Sanitäter am Bahnsteig und brachten die hochschwangere Frau noch rechtzeitig in das Uniklinikum. Die Mutter und das Kind seien wohlauf.


red

Titelfoto: © ÖBB / Harald Eisenberger (Symbolbild)

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