Sicherheit, Sauberkeit und Gefahrenabwehr

Einbruch in Fahrdienstleiterbüro, Steinwürfe auf Intercity und weitere Polizeimeldungen

+++ Blaufelden: Einbruch in Fahrdienstleiterbüro +++

Bislang unbekannte Täter sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (29./30. August) in das Fahrdienstleiterbüro am Bahnhof Blaufelden eingedrungen und haben nach bisherigem Kenntnisstand Bargeld in Höhe von etwa 100 Euro gestohlen. Eine 47-jährige Fahrdienstleiterin bemerkte den Einbruch gegen 5 Uhr und alarmierte die Bundespolizei. Ersten Erkenntnissen zufolge verschafften sich die Unbekannten vom Bahnsteig 1 aus Zugang zum Büro, indem sie die Flügeltüre aufhebelten. Anschließend durchwühlten die Täter offenbar mehrere Schränke und Schubladen, bevor sie das Geld aus einer Kasse entwendeten. An der Tür entstand nach bisherigem Kenntnisstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Das Bundespolizeirevier Heilbronn sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711870350 zu melden.

+++ Leer (Ostfriesland): Intercity mit Steinen beworfen +++

© Bundespolizei

Die Fensterscheiben eines Intercitys sind in der Nacht auf Freitag (31. August) durch Steinwürfe beschädigt worden. Ereignet hat sich der Vorfall gegen 4:40 Uhr während des planmäßigen Zughalts im Bahnhof Leer (Ostrfl.). Betroffen war der IC 2033 auf der Fahrt von Emden nach Leipzig. Zwei Fensterflächen und ein Oberlicht wurden getroffen und beschädigt. Die Scheiben wurden nicht durchschlagen. Eine Reisende, die an einem der betroffenen Fenster saß, blieb unverletzt und kam mit einem Schreck davon. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Bundespolizei davon aus, dass die Fensterscheiben durch Steine getroffen wurden. Aufgrund der nötigen Instandsetzung konnte der beschädigte Wagen zunächst nicht eingesetzt werden. Die Bundespolizei in Bunde hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04953-919900 entgegengenommen. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass durch das Bewerfen von Zügen für die im Zug befindlichen Reisenden und Bahnmitarbeiter durch die Wurfgeschosse und Glassplitter eine erhebliche Verletzungsgefahr bestehen kann. Neben strafrechtlichen Konsequenzen können auch zivilrechtliche Forderungen des Eisenbahnverkehrsunternehmens auf die Verursacher zukommen.

+++ Geradstetten: Fensterscheibe einer S-Bahn beschädigt +++

Bislang unbekannte Täter haben am Donnerstagvormittag (30. August), gegen 11:30 Uhr, die Fensterscheibe einer S-Bahn der Linie S2 in Richtung Schorndorf beschädigt. Anschließend sollen die Unbekannten laut Angaben des Lokführers am S-Bahnhaltepunkt Geradstetten aus der Bahn ausgestiegen und in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Alarmierte Streifen von Bundes- und Landespolizei fahndeten ergebnislos nach den Tätern. Die entstandene Schadenshöhe an der Scheibe ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten sich bei der Bundespolizei in Stuttgart unter der Telefonnummer 0711870350 zu melden.

+++ Berlin: Fahrscheinkontrolleure mit Messer bedroht +++

Freitagmittag (31. August) bedrohte ein Mann Fahrkartenkontrolleure am S-Bahnhof Greifswalder Straße mit einem Messer. Gegen 11:15 Uhr trafen Kontrolleure einen 38-jährigen Deutschen ohne Fahrausweis in der S-Bahn. Kurz darauf entwickelte sich auf dem Bahnsteig eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten in dessen Verlauf der 38-Jährige plötzlich ein Cuttermesser aus seiner Westentasche zog. Der Berliner beleidigte die Kontrolleure verbal und drohte ihnen sie abzustechen. Alarmierte Beamte der Berliner Polizei nahmen den Angreifer fest und übergaben ihn an die Bundespolizei. Die Beamten beschlagnahmten das Cuttermesser und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 38-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

+++ Köln: Bundespolizei bringt Schwarzfahrer ins Gefängnis +++

Am Freitagmorgen (31. August) wurden Bundespolizisten zur Personalienfeststellung in den ICE 222 gerufen. Gegen 06:30 Uhr erreichte der Zug aus Frankfurt kommend den Kölner Hauptbahnhof. Dort wurde die Bundespolizei benötigt, da ein Mann den Zug ohne Fahrschein nutzte. Gegenüber den Polizisten konnte er nicht angeben, wo er wohnt und verstrickte sich in Widersprüche. Bei einer genaueren Prüfung seiner Dokumente stellten die Beamten eine Totalfälschung seines Ausweises fest. Die wahre Identität kam dann durch einen Fingerabdruckscan zum Vorschein: Der 31-jährige Pole wurde per Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Kassel gesucht. Da er die Ersatzfreiheitsstrafe (20 Tagessätze á 10 Euro) nicht bezahlen konnte, muss er wohl die nächsten Tage im Gefängnis verbringen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Erschleichen von Leistungen ein.

+++ Hamburg: Personenunfall am S-Bahnhof Berliner Tor +++

Am Donnerstag (30. August), gegen 15:50 Uhr, kam es am S-Bahnhof Berliner Tor zu einem Personenunfall. Ein erheblich alkoholisierter Mann war zwischen die einfahrende Bahn und den Bahnsteig geraten. Anschließend fiel er in den Gleisbereich und blieb dort liegen. Die Bahn fuhr nach Zeugenaussagen zu diesem Zeitpunkt mit Schrittgeschwindigkeit. Der Mann erlitt eine Kopfverletzung und wurde durch Passanten aus dem Gleisbereich gerettet. Diese leisteten auch Erste Hilfe, bevor er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Einsatzkräfte der Bundespolizei waren zur Unfallaufnahme vor Ort. Nach ersten Ermittlungen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Nach Auswertung der Zeugenaussagen und den Aufzeichnungen aus den Überwachungskameras, scheint die erhebliche Alkoholisierung (über 2,7 Promille) ursächlich zu sein.

+++ Muggensturm/Rastatt: Gefährliches Fehlverhalten am S-Bahn Haltepunkt +++

Am Donnerstag (30. August) wollte ein 52-jähriger Mann am S-Bahn Haltepunkt Muggensturm eine lebensgefährliche Abkürzung über die Gleise nehmen. Nachdem er mit einer S-Bahn dort angekommen und ausgestiegen war, wollte er hinter der stehenden Bahn unbefugt die Gleise überqueren. Eine sich vor Ort befindliche Streife der Bundespolizei bemerkte dies rechtzeitig und sprach den Mann auf sein gefährliches Fehlverhalten an. Dieser zeigte sich aber uneinsichtig und wollte vor Ort das ihm angebotene Verwarngeld in Höhe von 25 Euro nicht bezahlen. Gegen ihn wird nun wegen des unerlaubten Aufenthalts in den Gleisen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Aufenthalt in und das Überschreiten der Gleise lebensgefährlich ist. Unbefugte Personen haben diesen Gefahrenbereich nicht zu betreten und sollten immer die sicheren Wege (Über- oder Unterführungen) nutzen.


red

Titelfoto: © Bundespolizei (Symbolbild)

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