Sicherheit, Sauberkeit und Gefahrenabwehr

Spielende Kinder im Gleis, Randalierender Schwarzfahrer und weitere Polizeimeldungen

+++ Blankenburg (Harz): Spielende Kinder im Gleisbereich +++

Am Samstag (1. September) wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 16 Uhr von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn über mehrere spielende Kinder informiert, die sich am Bahnübergang Langenstein (Gemeinde Blankenburg) offenbar im Gleisbereich befanden. Daraufhin wurde die betroffene Strecke gesperrt und eine Streife der Bundespolizei fuhr unter Inanspruchnahme von Blaulicht und Martinshorn zum Ereignisort. Die Bundespolizisten trafen vor Ort auf drei Jungen im Alter von 10 Jahren und holten sie aus dem Gefahrenbereich. Ihnen war nicht bewusst, dass sie sich mit ihrem Handeln in akute Lebensgefahr begeben hatten. Die Kinder wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben und auch in deren Anwesenheit eindringlich zu den Gefahren an Bahnanlagen belehrt. Zudem wird die Präventionsbeauftragte der Bundespolizeiinspektion Magdeburg die betroffenen Kinder kontaktieren und nochmals mit ihnen über diese Problematik sprechen. Die Bundespolizei bittet auch darum, dass Erziehungsberechtigte ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren hinweisen.

+++ Osterholz: Randalierer ohne Fahrschein im Zug +++

Am Freitagmittag (31. August) informierte die Zugbegleiterin einer NordWestBahn die Polizei über einen Randalierer auf der Fahrt von Bremerhaven nach Bremen. Die eingesetzte Streife konnte den Mann, der ohne gültigen Fahrschein unterwegs war, am Bahnhof in Osterholz-Scharmbeck aus dem Zug begleiten. Hierbei kam es zu Gewaltanwendungen durch den 23-Jährigen gegen die Beamten. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde umgehend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht. Zuvor wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, da er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke gestanden hat. Mehrere Strafverfahren wurden gegen den 23-Jährigen eingeleitet.

+++ Kassel: Verwirrter Mann bedroht Fahrgäste in Straßenbahn +++

Ein offenbar geistig verwirrter Mann bedrohte am Freitagmorgen (31. August) in einer Straßenbahn in der Kasseler Innenstadt mehrere Fahrgäste mit einem Messer. Der Tatverdächtige war zuvor an der Haltestelle „Mattenberg“ in die Straßenbahn eingestiegen und soll sich bereits auffällig und aggressiv verhalten haben. Auf dem Weg in die Innenstadt habe er dann grundlos eine Auseinandersetzung mit einem anderen, derzeit unbekannten Fahrgast angefangen, die schließlich in einem kurzen Gerangel mündete. Danach soll der Tatverdächtige diesen Mann und auch andere Fahrgäste mit dem Küchenmesser bedroht haben. Alarmierte Beamte des Polizeireviers Mitte nahmen den aus Bulgarien stammenden 37-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat, an der Haltestelle „Rathaus“ beim Verlassen der Bahn fest und stellten bei ihm ein Küchenmesser sicher. Personen kamen bei dem Vorfall nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Die Beamten wiesen den Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus ein. Gegen ihn wird wegen Bedrohung ermittelt.

+++ Böblingen: 33-Jähriger von Regionalexpress erfasst und verletzt +++

Zu einem Personenunfall ist es am Mittwochabend (29. August) am S-Bahnhaltepunkt Böblingen-Hulb gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge suchte ein 33-jähriger Mann gegen 21:15 Uhr im Gleisbereich nach seinem Mobiltelefon, welches er zuvor verlor. Als er einen herannahenden Regionalexpress in Richtung Stuttgart bemerkte, versuchte der polnische Staatsangehörige offenbar zurück auf den Bahnsteig zu gelangen. Der Lokführer des Zuges erkannte die Situation und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass der im Landkreis Böblingen wohnende Mann am rechten Bein erfasst wurde und hierdurch mehrere Frakturen im Beinbereich erlitt. Alarmierte Rettungskräfte erreichten umgehend den Unfallort. Ein Rettungswagen brachte den leicht alkoholisierten und offenbar unter Drogeneinfluss stehenden 33-Jährigen anschließend in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte sich durch die eingeleitete Bremsung keiner der etwa 50 Reisenden im Regionalexpress. Aufgrund des Vorfalls erfolgte eine polizeiliche Sperrung der Gleise in der Zeit von 21:35 Uhr bis 22:25 Uhr. Hierbei kam es zu bahnbetrieblichen Verspätungen. Neben zwei Streifen der Bundespolizei und drei Streifen der Landespolizei, befanden sich auch ein Rettungs- und Notarztwagen sowie ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Einsatz.

+++ Berlin: S-Bahn-Schmierer festgenommen +++

Bundespolizisten beendeten am Dienstagabend (28. August) die Schmierereien eines jungen Mannes in einer S-Bahn. Gegen 21:45 Uhr beschriftete ein 28-jähriger Mann eine S-Bahn der Linie S8 zwischen den Bahnhöfen Baumschulenweg und Ostkreuz. Zeugen beobachteten, wie der Deutsche mit einem schwarzen Edding zahlreiche Schriftzüge auf dem Boden und an der Seitenverkleidung des S-Bahnzuges angebracht hatte. Zugestiegene Mitarbeiter der DB Sicherheit hielten den Berliner bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten am Bahnhof Schönhauser Allee fest. Die Bundespolizei stellte den Stift sicher und leitete gegen den alkoholisierten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Ein Atemalkoholwert ergab einen Wert von 1,7 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten ihn die Beamten wieder auf freien Fuß.

+++ Dortmund: Polizei sucht Tatverdächtige nach versuchtem Handtaschenraub +++

Nach einem versuchten Handtaschenraub an einer U-Bahn-Haltestelle in Dortmund sucht die Polizei mit Lichtbildern nach zwei Tatverdächtigen. Die Tat ereignete sich nach Polizeiangaben bereits am 10. Mai 2018 gegen 15:30 Uhr an der Haltestelle „Karl-Liebknecht-Straße“. Eine 33-jährige Dortmunderin war gerade aus der U 41 Richtung Hörde ausgestiegen und in Richtung des Ausgangs Tewaagstraße gelaufen, als sich ihr von hinten zwei unbekannte Männer näherten. Einer der beiden versuchte ihr den Ermittlungen zufolge die Handtasche zu entreißen. Weil sich die Frau jedoch wehrte und weglaufen konnte, flüchteten die beiden Unbekannten schließlich – einer in Richtung Osten/KGA Karl-Liebknecht-Straße und einer in Richtung Hörde. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: einer war ca. 23 bis 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß und von normaler Statur. Er hatte den Zeugenangaben zufolge ein südländisches Aussehen und trug eine rote Kappe, einen roten Kapuzenpullover sowie eine Jeans. Der zweite war ebenfalls ca. 23 bis 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, von normaler Statur und südländischem Aussehen. Er war komplett schwarz gekleidet und hatte eine schwarze Kapuze ins Gesicht gezogen. Die Polizei fragt nun: Kennen Sie die beiden Männer auf den Lichtbildern und können Sie Angaben zu ihrer Identität und/oder ihrem Aufenthaltsort machen? Dann melden Sie sich bitte unter Tel. 0231/132-7441.

 


red

Titelfoto: © Bundespolizei (Symbolbild)

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