Bahnbetriebsunfälle und andere gefährliche Ereignisse

Schweiz: Streifkollision im Hauptbahnhof Zürich – keine Verletzten

Am Montag (17. September), um kurz nach 12 Uhr, kam es im Zürcher Hauptbahnhof zu einer Zugkollision, bei der eine Rangierfahrt mit einem Intercity seitlich zusammenstieß. Verletzt wurde dabei offenbar niemand.


Wie die SBB mitteilt, kollidierte am Montagmittag eine Rangierfahrt aus noch ungeklärten Gründen bei niedriger Geschwindigkeit mit einem Richtung Chur ausfahrenden Intercity. Verletzt wurde niemand, beide Fahrzeuge blieben auf den Schienen stehen. Die Passagiere des IC3 Zürich–Chur konnten am Bahnsteig aussteigen. An den Zügen entstand ein Sachschaden von über 100.000 Franken. Die Gleise wurden nur leicht beschädigt; die Schadstelle muss neu geschliffen werden.

© SBB

Nach ersten Erkenntnissen wurde das Halt zeigende Rangiersignal überfahren, der Grund dafür werde aber noch untersucht, teilt die SBB mit. Vor Ort waren Experten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle und der Kantonspolizei Zürich. Der Lösch- und Rettungszug der SBB war aufgeboten worden, kam aber nicht direkt zum Einsatz. Die beiden Unfallzüge konnten selbständig wegfahren.

Bis auf Gleisänderungen gab es keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr, teilt das Schweizer Bahnunternehmen mit. Gegen 17 Uhr wurden alle Gleise für den Bahnverkehr wieder freigegeben.


red

Advertisements