Bahnbetrieb und Eisenbahnunternehmen

DB verbessert Fernverkehrsangebote auf verschiedenen Strecken

Die Deutsche Bahn erhöht die Anzahl der Zugfahrten zwischen Düsseldorf und Stuttgart sowie auf der internationalen Verbindung Frankfurt/Main–Köln–Aachen–Brüssel. Zudem verbessert die DB das Intercity-Angebot von Nordrhein-Westfalen bzw. Kassel über Erfurt und Jena ins thüringische Gera. Eine neue Eurocity-Verbindung zwischen Deutschland und Polen sowie ein Ausbau der nächtlichen ICE-Verbindungen Berlin–Stuttgart–München kommt ebenfalls hinzu.


Wie die Deutsche Bahn mitteilt, erhöht sie ab dem Fahrplanwechsel zwischen Düsseldorf und Stuttgart die Anzahl der Direktverbindungen über Frankfurt/Main Flughafen um drei auf 14 Fahrten pro Tag und Richtung. Außerdem sollen auf dieser Relation ab Dezember erstmals auch ICE-4-Züge verkehren.

Auf der internationalen Verbindung Frankfurt/Main–Köln–Aachen–Brüssel fährt die DB ab April 2019 durchgehend im Zweistundentakt. Von April bis Anfang November soll künftig zusätzlich eine neue Spätverbindung, die nach 20 Uhr in Frankfurt bzw. Brüssel startet, bestehen.

Laut DB-Angaben soll das Angebot an täglichen Fahrten der ICE-Nachtverbindungen zwischen Berlin, Stuttgart und München auf den Zeitraum von Ostern bis zu den Herbstferien ausgeweitet werden. Bislang bestand das tägliche Angebot nur während des Sommers. In der anderen Jahreshälfte werden die Nacht-ICEs künftig auch in den Nächten von Freitag auf Samstag, statt bislang nur Sonntag auf Montag, verkehren. Zudem werden alle Fahrten zukünftig mit ICE-1-Zügen durchgeführt, wodurch 300 Sitzplätze pro Zug zusätzlich zur Verfügung stehen sollen.

Verbesserungen soll es aber auch außerhalb des ICE-Netzes in der Fläche geben: Über die Mitte-Deutschland-Verbindung fahren ab Fahrplanwechsel täglich drei IC-Zugpaare von Nordrhein-Westfalen bzw. Kassel über Erfurt und Jena ins thüringische Gera. Mit einer neuen Eurocity-Verbindung zwischen Berlin, Breslau und Krakau wird zudem das Zugangebot zwischen Deutschland und Polen erweitert.

Auf der Verbindung Nürnberg–Stuttgart–Karlsruhe werden erstmals Intercity-2-Doppelstockzüge eingesetzt. Sie lösen im kommenden Jahr sukzessive ältere IC-Züge ab. Auf der Verbindung von Karlsruhe über Marburg, Hannover und Hamburg an die Ostseeküste werden die klassischen Intercity-Züge ab Dezember von modernen ICE-T-Zügen abgelöst. Diese verfügen über ein Bordrestaurant und ermöglichen ab Frühjahr kommenden Jahres auch die Fahrradmitnahme. Saisonal verstärkt die Deutsche Bahn auch im neuen Fahrplanjahr das Fernverkehrsangebot in die Urlaubsgebiete, u.a. nach Seefeld (Tirol) und Innsbruck.


red

Titelfoto: © Pixabay (Archivfoto)

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