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Regionalexpress kollidiert bei Buchenau mit Einkaufswagen

Quelle: Bundespolizei

Am Montagvormittag (4. März) kollidierte ein Regionalexpress im Bereich des Bahnhofs Buchenau mit einem Einkaufswagen, der im Gleis lag. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.


Gegen 10:45 Uhr kollidierte RE 57589 im Bereich des Bahnhofs Buchenau mit einem im Gleis liegenden Einkaufswagen. Der Zug, der auf dem Weg von Kempten nach München war, befuhr den Ereignisort nach ersten Ermittlungen mit einer Geschwindigkeit von rund 160 km/h. Als der Triebfahrzeugführer den im Gleis liegenden Einkaufswagen erkannte, leitete er noch eine Schnellbremsung ein, konnte die Kollision jedoch nicht mehr verhindern. Vom Einkaufswagen blieben nur noch Einzelteile übrig. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich rund 400 Reisende im Zug. Verletzt wurde nach bisherigen Kenntnissen niemand. Seinen Zielort München Hauptbahnhof erreichte der Zug mit 45-minütiger Verspätung.

Nach erster Begutachtung wurde die Front des Zuges durch die Kollision beschädigt. Ob es auch zu größeren Schäden unter dem Zug kam, muss nach Polizeiangaben noch geklärt werden. Der Triebfahrzeugführer und die Zugbegleiterin beendeten am Hauptbahnhof in München ihren Dienst vorzeitig.

Wie der Einkaufswagen ins Gleis kam, ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei. Die Höhe des Sachschadens ist bisher nicht bekannt.


Titelfoto: Bundespolizei

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