Ermittlungen nach Betriebsstörung am Bahnhof Hockenheim

Nach Angaben der Bundespolizei haben möglicherweise bislang unbekannte Personen am Bahnhof Hockenheim eine betriebsstörende Handlung an einem abgestellten Güterzug vorgenommen.


In der Zeit zwischen Samstag (16. März), 01:42 Uhr und Sonntag (17. März), 15:30 Uhr, wurde ein Güterzug der Deutschen Bahn im Bahnhof Hockenheim abgestellt. Als der Zug am Sonntag in den Rangierbahnhof nach Mannheim gefahren werden sollte, kontrollierte der zuständige Lokführer im Vorfeld pflichtgemäß Zug und Bremsen. Hierbei stellte er fest, dass durch bislang unbekannte Personen die letzten 10 der insgesamt 29 Wagen abgekuppelt waren.

© Bahnblogstelle (Symbolbild)

Da Rangierarbeiten im Bahnhof Hockenheim unüblich sind, geht die Bundespolizei aktuell davon aus, dass hier unberechtigte Personen das Entkuppeln durchgeführt haben. Der Bahnhof Hockenheim befindet sich in einem leichten Gefälle. Betriebsbedingt waren die Bremsen an den Waggons angelegt, sodass ein Wegrollen nicht möglich war.

Weitere Aufklärungen in diesem Fall führt derzeit der Ermittlungsdienst der Bundespolizei in Mannheim durch.


red/BPol, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

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