S-Bahn Hamburg nach Verspätungen zu Jahresbeginn wieder pünktlicher

Die S-Bahn Hamburg war nach DB-Angaben im März mit 94,4 Prozent wieder zuverlässiger unterwegs als noch in den beiden Vormonaten. Zu Jahresbeginn war es unter anderem durch die Hochlaufphase der neuen Fahrzeug-Generation ET 490 vermehrt zu Verspätungen gekommen.


„Wir haben in den letzten Monaten hart an der Pünktlichkeit gearbeitet und sehen in den Zahlen für den März die ersten Erfolge“, sagt Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer S-Bahn Hamburg. „Jetzt heißt es im Sinne unserer Fahrgäste dranbleiben, den positiven Trend wollen wir fortsetzen.“

Grund für die Verspätungen zum Jahresbeginn war unter anderem die Hochlaufphase der neuen Fahrzeug-Generation ET 490. Die Züge bekommen nun ein Softwareupdate, das die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge noch einmal deutlich erhöhen soll. Gut zehn Mitarbeiter des Herstellers sind durchgängig in den S-Bahn-Werken in Hamburg vor Ort, um möglich Störungen schnell zu beheben.

Ebenfalls seit Anfang März ist die Baustelle an der Eisenbahnbrücke über die Bille abgeschlossen, so dass die Züge hier wieder mit voller Fahrt unterwegs sind. Seit Ende 2018 hatten die S-Bahnen die Baustelle nur langsam passieren können, mit erheblichen Auswirkungen auf die Pünktlichkeit im gesamten Netz.

Ein Halt der S-Bahn Hamburg wird laut Verkehrsvertrag als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als drei Minuten überschritten wurde. Seit Start des neuen Verkehrsvertrags im Dezember 2018 gilt für die S-Bahn ein Pünktlichkeitsziel von 94,0 Prozent. Berücksichtigt werden jetzt auch Strecken wie die nach Stade, die erst während der Laufzeit des alten Verkehrsvertrags in Betrieb genommen wurden. Hier teilt sich die S-Bahn das Netz mit Güter- und Regionalbahnen.


red/DB, Titelfoto: DB / S-Bahn Hamburg

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