ODEG-Zug bei Treuenbrietzen von Unbekannten beschädigt – Bundespolizei ermittelt

Nachdem am Dienstagnachmittag eine Regionalbahn der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH in der Nähe des Bahnhofs Treuenbrietzen durch einen kleinen Gegenstand getroffen und beschädigt wurde, können die Ermittler derzeit Schusswaffen als Tatmittel ausschließen.


Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde am Dienstag (2. April) gegen 15 Uhr eine Regionalbahn der Linie 33 beschossen und hierdurch ein Fahrgastfenster beschädigt. Dabei entstand ein Loch in der äußeren Scheibe der Verbundverglasung des Zuges. Auf Grundlage des Schadensbildes und des Auffindens einer handelsüblichen Glaskugel am Tatort schließen die Ermittler ein Beschuss mittels Schusswaffe aus. Die hinter der Scheibe sitzenden Reisenden wurden nicht verletzt, da die Kugel nicht in das Zuginnere eindrang.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den oder die unbekannten Täter wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Mit welchem Gegenstand die Glaskugel verschossen wurde ist momentan noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder tatverdächtigen Personen geben können, sich an die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.


red/BPol, Titelfoto: ODEG/Bundespolizei

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