Spielende Kinder und Steine auf Schnellfahrstrecke zwingen ICE zum Halten

Am Sonntagnachmittag (7. April) wurden der Bundespolizei in Halle Kinder gemeldet, die sich im Bereich Jüdendorf neben der Schnellfahrstrecke Erfurt – Leipzig aufhalten würden. Eingesetzte Beamte fuhren den Ereignisort an. Kurz darauf wurde bekannt, dass ein ICE, der von München in Richtung Hamburg unterwegs war, im selben Streckenabschnitt mehrere Schottersteine überfahren hatte und anhalten musste.

Der Triebfahrzeugführer hatte seine Geschwindigkeit laut Polizeiangaben bereits auf unter 40 km/h reduziert, konnte ein Überfahren der Steine jedoch nicht verhindern. Inwieweit die zuvor gesehenen Kinder für das Auflegen der Steine verantwortlich sind, war zunächst nicht zu ermitteln, da die Kinder durch die Bundespolizisten nicht mehr angetroffen werden konnten. Nach der Begutachtung des ICE auf mögliche Schäden konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Die Schnellfahrstrecke war aufgrund des Vorfalls für rund eine Stunde gesperrt. Es kam bei 13 Zügen zu Verspätungen von insgesamt über 470 Minuten.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt vor den Gefahren auf Bahnanlagen.


red/BPol, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

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