ICE auf Schnellfahrstrecke mit Steinen beworfen

Nach dem Steinwurf auf einen ICE am Donnerstagvormittag hat die Bundespolizei in Kassel Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren gegen unbekannt eingeleitet.


Bislang unbekannte Täter haben am Donnerstag (25. April) auf der Schnellfahrstrecke zwischen Fulda und Würzburg einen ICE mit Steinen beworfen. Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben gegen 8 Uhr am Südportal des Dietershan-Tunnels. Am Zug, der in Richtung Kassel unterwegs war, wurde eine Fensterscheibe beschädigt. Das Glas war sternförmig gesplittert. Fahrgäste wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Der ICE konnte seine Fahrt mit rund 50 Stundenkilometern bis Kassel fortsetzen und wurde dort ausgesetzt. Die Fahrgäste mussten den ICE verlassen und ihre Reise mit anderen Zügen fortsetzen.

Die polizeilichen Ermittlungen werden von der Bundespolizeiinspektion Kassel geführt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefon-Nummer 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.


red, Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild)

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