Schweiz: 8.000 Besucher blicken hinter die Baustelle am „Zukunft Bahnhof Bern“

Am vergangenen Samstag nutzten tausende Besucher die Gelegenheit, sich über die Bauarbeiten am Bahnhof Bern zu informieren. Dort entsteht derzeit im Untergrund und hinter Bauwänden der „Bahnhof der Zukunft“.


Rund 8.000 Interessierte warfen am Wochenende einen Blick hinter die Bauarbeiten am Bahnhof Bern. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) und die Stadt Bern hatten am Samstag zu einem Tag der offenen Tore geladen.

Der Bahnhof Bern wird derzeit umgebaut. Auf der Grossen Schanze konnte man die tiefe Baugrube des späteren „Zugangs Länggasse“ der SBB besichtigt. Von dort gelangen die Reisenden künftig in die neue „Unterführung Mitte“. Auch bei der Laupenstrasse wird in die Tiefe gebaut: Von der Plattform über den Gleisen der SBB aus wird ein Zugangsschacht ausgehoben, über welchen im Anschluss der Ausbruch der Bahnhofskavernen und der Bau des eigentlichen RBS-Bahnhofs erfolge



Im Hirschenpark ist das Ausmass der beeindruckenden Baugrube bereits deutlich sichtbar. Von hier aus wird der etwa ein Kilometer lange Zugangstunnel zum neuen RBS-Bahnhof gegraben.

Im Bahnhof Bern sorgten die Arbeiten für den künftig längeren und teilweise doppelstöckigen Perron der Gleise 9/10 für Staunen. Die wenigsten Besucher wussten wohl, dass es unter dem Bahnhof Bern noch ehemalige Stollen der Post gibt, die für den Bau des neuen RBS-Bahnhofs verstärkt werden müssen. Gross war das Interesse auch an den Projekten der Stadt Bern, welche beim Hirschengraben über die geplante Fussgänger-Passage und die Verkehrsmassnahmen rund um den Bahnhof informierte.

Aber auch ausserhalb des Bahnhofs wird gearbeitet: Zahlreiche Bauinteressierte besuchten die Grossbaustelle der „Entflechtung Wylerfeld“ im Osten der Stadt Bern. Dort baut die SBB einen Tunnel, dank dem sich künftig Züge auf verschiedenen Ebenen kreuzen können.


red/SBB/RBS, Titelfoto: SBB/RBS

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