Sachsen-Anhalt: 80 weitere Stationen sollen bis 2022 modernisiert werden

Das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Bahn haben eine Rahmenvereinbarung zur Fortsetzung des gemeinsamen Bahnhofsprogramms unterzeichnet. Das Programm umfasst die Erneuerung und den Neubau von Bahnsteiganlagen sowie die Revitalisierung von Bahnhofsgebäuden.


Die seit 2010 bestehende Rahmenvereinbarung zum Bahnhofsprogramm Sachsen-Anhalt wird um weitere drei Jahre verlängert. Bis 2022 sollen 70 Millionen Euro in die Modernisierung der Bahnhöfe und Haltepunkte des Landes fließen.

Die Rahmenvereinbarung zur Fortsetzung der gemeinsamen Bahnhofsmodernisierung wurde am Freitag von Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG und Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), unterzeichnet.

„Ob größere Bahnhöfe wie Stendal und Magdeburg oder kleinere Stationen wie Wolmirstedt: Das Land Sachsen-Anhalt und die DB investieren gemeinsam, um den Zugang zur Eisenbahn attraktiv zu gestalten“, sagte Minister Webel. Wenn die Basisqualität stimme, „nutzen immer mehr Menschen die Bahn als Verkehrsmittel“, ist sich der Vorstandsvorsitzende der DB Station&Service AG, Bernd Koch, sicher.

Neben Stendal, Schönebeck (Elbe), Wolmirstedt, Lutherstadt Eisleben und Mücheln sollen insgesamt 80 Stationen von der Modernisierung profitieren. Die Investitionen kommen vom Land Sachsen-Anhalt und der Deutschen Bahn. Das Programm, welches die NASA im Auftrag des Landes betreut, sieht unter anderem den Ausbau der Bahnsteige sowie deren stufenfreie Erreichbarkeit und eine angemessene Ausstattung der Stationen vor. Es soll aber auch die Verlegung und Neuanlage von Verkehrsstationen zur besseren Erschließung der Strecken ermöglichen.

Quelle: Deutsche Bahn

red, Titelfoto: Deutsche Bahn

Werbeanzeigen