Unfall auf Kölner Güterbahnhof – 17-Jähriger erleidet Stromschlag

Im Güterbahnhof Köln-Eifeltor ist am Wochenende ein Jugendlicher durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Zur Klärung der Unfallursache hat die Bundespolizei Ermittlungen aufgenommen und warnt zugleich vor dem Betreten von Bahnanlagen und abgestellten Güterwagen.


Die Kölner Feuerwehr informierte in der Nacht zum Sonntag die Bundespolizei über einen Stromunfall im Güterbahnhof Eifeltor. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden dort einen schwer verletzten Jugendlichen vor. Der 17-Jährige hatte starke Verbrennungen und wurde in eine Klinik eingeliefert.

Nach ersten Ermittlungen hatte der junge Mann gemeinsam mit Freunden den Güterbahnhof aus bisher unbekannten Gründen betreten und war auf einen Kesselwagen geklettert. Dabei erlitt der 17-Jährige einen Stromschlag. Die Zeugen sagten nach Polizeiangaben aus, lediglich einen Knall und einen Blitz wahrgenommen zu haben. Daraufhin alarmierten sie die Feuerwehr. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Infolge des Unfalls warnt die Bundespolizei erneut eindringlich davor, auf Züge, Masten oder Wagen zu klettern. Die Oberleitungen der Bahn führen eine Spannung von 15.000 Volt. Wer den Mindestabstand von 1,50 Meter zur Oberleitung unterschreitet, bringe sich in Lebensgefahr, sagt Bundespolizeisprecherin Martina Dressler. Zudem ist der Aufenthalt auf Bahnanlagen, die nicht dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienen, für unbefugte Personen verboten.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

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