Eisenbahngeschichte live erleben: Mit dem historischen „Adler“ von Nürnberg nach Fürth

Das Nürnberger DB Museum lädt im Juli wieder zu Sonderfahrten im historischen „Adler“-Zug ein. Die Veranstalter versprechen ein „authentisches Fahrvergnügen“ wie vor mehr als 180 Jahren.


Die Anfänge der Eisenbahn in Deutschland liegen nun bereits rund 184 Jahre zurück. Wer dennoch in der heutigen Zeit ein Stück Eisenbahngeschichte erleben möchte, bekommt in einigen Wochen wieder eine seltene Gelegenheit dazu. Denn am 21. und 28. Juli holt das DB Museum den legendären Adler-Zug zurück auf die Schiene. Interessierte Eisenbahnfans können an den rund 60 minütigen Sonderfahrten zwischen Nürnberg und Fürth teilnehmen. Die Ticketpreise – inklusive Museumseintritt – liegen bei 40 Euro pro Person (Kinder: 20 Euro).

Nach Angaben der Veranstalter erwartet die Teilnehmer ein „authentisches Fahrvergnügen“ wie vor mehr als 180 Jahren. Die Reise erfolgt auf einfachen Holzbänken in drei offenen historischen Wagen. Gezogen wird der Zug von einem originalgetreuen Nachbau der historischen Lokomotive aus dem Jahr 1935. Die Originallok aus dem 19. Jahrhundert, die am 7. Dezember 1835 erstmals von Nürnberg nach Fürth verkehrte und damit Eisenbahngeschichte schrieb, gilt bis heute als verschollen.

© DB Museum

Während der Fahrt werden die an der Strecke gelegenen Sehenswürdigkeiten der Nürnberg-Fürther Städtelandschaft in Live-Kommentaren erklärt und erläutert. Der „Adler“-Zug durchquert unter anderem den Nürnberger Rangierbahnhof, eine der größten derartigen Anlagen Europas. Den Fahrgästen werde dabei nicht nur der Fahrtwind um die Nase wehen, sondern auch der Kohledampf. Dunkle Kleidung sei daher ratsam, empfiehlt das DB Museum.

Fahrplan für beide Sonntage (21. und 28. Juli 2019):

10:00 ab Nürnberg
11:00 an Fürth

12:00 ab Fürth
13:00 an Nürnberg

14:00 ab Nürnberg
15:00 an Fürth

16:00 ab Fürth
17:00 an Nürnberg

Tickets für die Sonderfahrten sind an der Museumskasse oder über die E-Mail-Adresse dbmuseum@deutschebahnstiftung.de erhältlich.


red, Titelfoto: DB Museum / Uwe Niklas

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