Feldolling: Neuer Haltepunkt auf der Mangfalltalbahn

Seit Anfang Juni besitzt die eingleisige Bahnstrecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim in Oberbayern einen neuen Haltepunkt. Die Planungs- und Baukosten für die neue Station in Feldolling betrugen rund 1,7 Millionen Euro.


Die 37 Kilometer lange eingleisige Mangfalltalbahn zwischen den Knotenbahnhöfen Holzkirchen und Rosenheim verfügt seit einigen Tagen über eine zusätzliche Verkehrsstation. Der neue Haltepunkt befindet sich in Feldolling, einem Ortsteil der Gemeinde Feldkirchen-Westerham. An der symbolischen Inbetriebnahme, die bereits am 6. Juni stattfand, nahmen unter anderem die bayerische Landtagspräsidentin, Ilse Aigner, der Erste Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham, Hans Schaberl, und der Leiter des Regionalbereichs Süd der DB Station & Service AG, Andreas Rudolf, teil. Die neue Station wird seit dem 9. Juni von den Meridian-Zügen bedient.

Der neue Haltepunkt verfügt über einen 140 Meter langen und 2,5 Meter breiten Bahnsteig mit einer Höhe von 76 cm über Schienenoberkante. Der Bahnsteig besteht aus Betonmodulplatten, in die ein taktiles Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte eingelassen ist. Reisende erreichen die Station über eine barrierefreie Rampe oder Treppe. Der Haltepunkt ist mit einer Wetterschutzanlage und einem Dynamischen Schriftanzeiger ausgestattet. Die Kosten für die Station beliefen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Finanzierung wurde vom Bund, dem Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn übernommen.

Nach DB-Angaben soll im Spätsommer eine weitere Station folgen. Für den 10. September ist die Inbetriebnahme des neuen Haltepunkts Rosenheim-Aicherpark geplant. Einschließlich der beiden 2009 bzw. 2014 in Betrieb genommenen Haltepunkte Bad Aibling Kurpark und Hinrichssegen verfügt die Mangfalltalbahn dann bayernweit über den größten Zuwachs an neuen Stationen in den letzten zehn Jahren.


red, Titelfoto: Deutsche Bahn

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