DB Netz AG nimmt neues Büro- und Werkstattgebäude in Coesfeld in Betrieb

Die Deutsche Bahn hat in Coesfeld ihr neues Büro- und Werkstattgebäude eingeweiht. Bei der Errichtung des Neubaus sei vor allem auf nachhaltige Baustoffe und eine energiesparende Gebäudetechnik Wert gelegt worden.


Im Beisein von Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann, dem Architekten Andreas Bodem und dem Bauherr und Leiter der Regionalnetze West der DB Netz AG, Hans Mattevi, wurde am Donnerstag ein neues Büro- und Werkstattgebäude für die DB Netz AG in Coesfeld offiziell in Betrieb genommen. Der rund zwei Millionen Euro teure Neubau verfügt über eine Nettogeschossfläche von 900 Quadratmetern.

„Bereits seit 2008 sind wir mit dem elektronischen Stellwerk Coesfeld in der Stadt vertreten. Heute steuern wir von dort aus rund 85 Prozent des gesamten Zugverkehrs im Münsterland“, erklärt Hans Mattevi. „Damit lag die Entscheidung nah, auch das neue Büro- und Werkstattgebäude in Coesfeld anzusiedeln. Ein klares Bekenntnis zur Linie der Regionalnetze, den ländlichen Raum zu stärken.“

In Zukunft sollen im neuen Haus rund 60 Mitarbeiter*innen tätig sein, im alten Werkstattgebäude waren es bislang rund 45 aus den technischen Abteilungen. Neben den Bezirksleitern Betrieb, den Führungskräften der Fahrdienstleiter im Münsterland, ziehen auch die Bezirksleiter Leit- und Sicherungstechnik und Fahrbahn vom Geschäftssitz Münster nach Coesfeld. Nach DB-Angaben können die Bereiche Instandhaltung und Betrieb dadurch künftig Seite an Seite arbeiten. Das ermögliche schnelle Abstimmungswege und damit eine effizientere Steuerung. Darüber hinaus wird im neuen DB-Haus aber auch die künftige Betriebs- und Einsatzstelle mit Sozialräumen für Lokführer und Zugbegleiter von DB Regio NRW eingerichtet.

Die Bauzeit für den Neubau betrug etwa ein Jahr. Laut Mattevi habe man Wert auf umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe und eine energiesparende Haustechnik gelegt. „Unsere Lagertechnik ist nach modernen Lean-Methoden konzipiert und sorgt für einen effizienten Ablauf. Gerade bei kurzfristigen Einsätzen aufgrund von Störungen ist schnelles Handeln gefragt“, so Mattevi.


red, Titelfoto: Deutsche Bahn

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