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Bedenkliche Mutprobe: 18-Jährige stellen sich ins Gleis und zwingen Zug zur Schnellbremsung

Zwei 18-Jährige haben sich am Sonntag in sehr hohe Lebensgefahr gebracht und am Bahnhof Schönebeck-Frohse, südlich von Magdeburg, einen Regionalzug zur Schnellbremsung gezwungen.


Am Sonntag (7. Juli) begingen zwei Personen eine höchst bedenkliche Mutprobe. Laut Polizeiangaben standen eine junge Frau und ein junger Mann gegen 6:30 Uhr am Bahnhof Schönebeck-Frohse im Gleisbereich, während sich ein Regionalzug näherte. Als der Triebfahrzeugführer die beiden 18-Jährigen wahrnahm, gab er einen Achtungspfiff ab und leitete aus einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h eine Schnellbremsung ein. Die beiden Personen standen mit dem Rücken zum Zug und rührten sich nicht. Der Zug kam, so teilt die Bundespolizei mit, glücklicherweise noch kurz vor den Beiden zum Stehen. Anschließend verließen sie den Gleisbereich und kletterten auf den Bahnsteig, wo sechs weitere Jugendliche warteten. Verletzt wurde niemand.

Landespolizisten des Revierkommissariats Schönebeck konnten die Jugendlichen noch am Bahnhof Frohse stellen. Alle Personen waren deutlich alkoholisiert. Wie ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Magdeburg sagte, haben sich die beiden 18-Jährigen „durch diese unfassbar unbedachte Tat“ in „sehr hohe Lebensgefahr“ gebracht. „Sie werden sich auch wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafrechtlich verantworten müssen“, so der Bundespolizeisprecher weiter.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

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