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Mann stößt Frau vor einfahrenden Zug – Tatverdächtiger wegen Mordes in Haft

Das Duisburger Amtsgericht hat Haftbefehl wegen Mordes gegen einen 28-Jährigen erlassen, der am Samstag in Voerde eine 34-jährige Frau vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben soll.


Eine 34-jährige Frau ist am Samstagvormittag (20. Juli) von einem Zug erfasst worden. Nach Angaben von Zeugen wurde die Frau am Haltepunkt Voerde von einem 28-Jährigen unvermittelt vor den einfahrenden Regionalzug gestoßen. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen durch einen alarmierten Notarzt verstarb das Opfer noch am Ereignisort.

Zeugen konnten den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Mann, der bereits wegen Diebstahl und Körperverletzung polizeibekannt ist, wurde durch die Beamten verhaftet. Die Mordkommission des Polizeipräsidiums Duisburg hat die Ermittlungen übernommen.

Der Lokführer, Zeugen  des Geschehens und Angehörige des Opfers werden seelsorgerisch betreut. Die Bahnstrecke musste für die Dauer der Bergung und Spurensicherung gesperrt werden.

Das Amtsgericht Duisburg hat am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes gegen den Beschuldigten erlassen. Er sei dringend tatverdächtig, das Opfer heimtückisch und aus Mordlust vor den einfahrenden Zug geschubst zu haben. Täter und Opfer kannten sich laut Polizeiangaben vor der Tat nicht. Es soll auch keinen Streit gegeben haben.


red, Titelfoto: SZ-Designs (Symbolbild)

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