Knorr-Bremse hat Anteile an belgischem Start-up Railnova übernommen

Die Knorr-Bremse AG hat 32 Prozent der Anteile am belgischen Start-up Railnova übernommen. Das Unternehmen will damit nach eigenen Angaben seine Digitalisierungsstrategie zur Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit für die Bahnindustrie stärken.


Der Bremssystemhersteller Knorr-Bremse AG hat Ende Mai eine Vereinbarung über den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 32 Prozent an der Railnova SA unterzeichnet. Das belgische Unternehmen Railnova ist Anbieter von Telematiklösungen und Instandhaltungs-Workflow-Software für die Bahnindustrie. „Mit dieser Investition bekräftigt Knorr-Bremse seine Strategie zur Digitalisierung und datenbasierten Geschäftslösungen für Anwendungen in der Bahnindustrie“, teilt der Konzern mit.

Railnova wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, Züge zu vernetzen. Mit einer Zugüberwachungs- und Wartungsmanagement-Technologie bietet Railnova digitale Flottenmanagementlösungen für Betreiber, Vermieter, Instandhalter und Hersteller.

Auch Anteile an RailVision übernommen

Die Knorr-Bremse AG hatte bereits im März für 10 Millionen US-Dollar 21,3 Prozent der Unternehmensanteile an der israelischen RailVision übernommen. RailVision entwickelt auf Video- und Infrarottechnik basierende Systeme zur Hinderniserkennung für Schienenfahrzeuge, die nach Unternehmensangaben eine bedeutende Technologie zur Realisierung von automatisierten Fahrfunktionen sind. Mit dieser Transaktion verfolgt Knorr-Bremse das Ziel, seinen Kunden hochintegrierte Systeme für das automatisierte Fahren anzubieten.


red, Titelfoto: Knorr-Bremse

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