Frankfurt Hbf: Mann stößt Mutter und Sohn vor einfahrenden Zug – Kind stirbt

Im Frankfurter Hauptbahnhof kam es am Montag zu einem Großeinsatz der Polizei. Am Vormittag hatte ein Mann eine 40-jährige Mutter und ihren 8-jährigen Sohn offenbar in Tötungsabsicht vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Das Kind verstarb noch vor Ort.


Wie die Polizei mitteilt, kam es am Montag (29. Juli) gegen 9:50 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof „zu einem mutmaßlich vollendeten Tötungsdelikt und zwei Versuchen zum Nachteil einer Mutter und ihres Kindes sowie einer weiteren Person.“

Aktuell gehen die Ermittler der hiesigen Mordkommission davon aus, dass zuerst eine 40-jährige Frau und dann ihr 8-jähriger Sohn vor einen einfahrenden ICE auf die Gleise gestoßen wurde. Während die Mutter sich auf einen Fußweg zwischen dem Gleis 7 und 8 retten konnte, wurde ihr Kind vom Zug erfasst und verstarb noch vor Ort.

Laut Polizeiangaben deuten Hinweise darauf hin, dass der mutmaßliche Täter im Anschluss eine weitere Person auf die Gleise stoßen wollte, die sich jedoch in Sicherheit bringen konnte.

Der mutmaßliche Täter, ein 40-jähriger Mann aus Eritrea, flüchtete im Anschluss aus dem Hauptbahnhof. Er wurde jedoch von Passanten überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar.


red – aktualisiert, Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild)

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