Rangierbahnhof München Ost – Leichter Sachschaden nach Kollision zweier Güterzüge

Nach Angaben der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) hat sich am 18. Juli in München Ost eine Kollision zwischen zwei Güterzügen ereignet.


Wie die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt, kam es am 18. Juli gegen 0:49 Uhr im Bereich des Rangierbahnhofs München Ost zu einer Zugkollision. Bei dem Vorfall stieß Güterzug 47120 während der Einfahrt nach Gleis 10 auf der Weiche 307 mit dem nicht profilfrei stehenden Güterzug 43133 zusammen. Die BEU hat die Untersuchungen zur Ursachenermittlung aufgenommen.

Die Bundespolizei hat ihrerseits Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Einem Bundespolizei-Sprecher zufolge sei durch den Unfall eine Lok leicht beschädigt worden. „Es kam zu Schäden am Trittbrett, an Lack- und Blechteilen.“ Nach einer ersten Schätzung von Bahnmitarbeitern soll sich der Sachschaden auf rund 20.000 bis 30.000 Euro belaufen, heißt es von Seiten der Bundespolizei.

Laut einem Bahnsprecher wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt. Zu weiteren Einzelheiten wolle man sich aufgrund der laufenden Untersuchungen nicht öffentlich äußern.


red – aktualisiert, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

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