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Bundespolizei erhöht Präsenz an Schwerpunktbahnhöfen

© Bundespolizei (Symbolbild)

Nachdem in Frankfurt und Voerde innerhalb weniger Tage zwei Menschen durch Stöße vor einfahrende Züge getötet wurden, erhöht die Bundespolizei ihre Präsenz an stark frequentierten Bahnhöfen. Zudem sollen lageangepasste Schwerpunkteinsätze weiter intensiviert werden.


Vor dem Hintergrund der tödlichen Ereignisse in den letzten zwei Wochen will die Bundespolizei ihre Präsenz insbesondere an den stark frequentierten Bahnhöfen verstärken und Schwerpunkteinsätze lageangepasst fortführen.

Ziel sei es, den Schutz vor Gewaltstraftaten auf dem Gebiet der Bahnanlagen des Bundes mit einer verstärkten und sichtbaren Präsenz der Bundespolizei sowie einhergehenden kriminalpräventiven Maßnahmen weiter zu erhöhen. Darüber hinaus solle auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden und Bahnhofsbesucher gestärkt werden. Alle Maßnahmen seien dabei eng mit der Deutschen Bahn abgestimmt, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei.

„Unter Zurückstellung anderer bundespolizeilichen Aufgaben habe ich im Rahmen vorhandener Ressourcen und Lageerkenntnisse Präsenzerhöhungen an Schwerpunktbahnhöfen angeordnet, unter anderem auch am Hauptbahnhof Frankfurt“, sagte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums Romann.

Am Frankfurter Hauptbahnhof sowie am Haltepunkt in Voerde wurden innerhalb weniger Tage drei Personen vor einfahrende Züge gestoßen. Ein achtjähriger Junge und eine 34-Jährige Frau sind bei den zwei Vorfällen ums Leben gekommen. Die 40-jährige Mutter des Achtjährigen konnte sich im letzten Moment retten. Die zwei mutmaßlichen Täter konnten kurz nach den Taten festgenommen werden, sie sitzen wegen Mordes in Untersuchungshaft.


red, Titelfoto: Bundespolizei (Archiv)

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