Intercity 2 als Botschafter für das Remstal unterwegs

In Anwesenheit von rund 250 Personen fand Ende Juli im Bahnhof Schwäbisch Gmünd eine der größten Zugtaufen Deutschlands statt.


Am vergangenen Montag (29. Juli) wurde im Bahnhof Schwäbisch Gmünd ein Intercity 2 auf den Namen „Remstal“ getauft. An dieser Veranstaltung nahmen rund 250 Taufpaten teil, darunter auch Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und die Oberbürgermeister der Städte Schwäbisch Gmünd und Schorndorf, Richard Arnold und Matthias Klopfer. Ebenfalls dabei waren Stefan Altenberger vom Tourismusverein Remstal-Route, Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019, und der DB-Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg Thorsten Krenz.

© DB AG

Zahlreiche Teilnehmer der Zugtaufe wurden im Rahmen eines Gewinnspiels des Tourismusvereins Remstal-Route ermittelt. Der Taufzug war zuvor als Sonderfahrt von Karlsruhe mit Zwischenstopp in Stuttgart nach Schwäbisch Gmünd unterwegs. Nach der Taufe fuhr der Zug weiter nach Schorndorf, wo ein Erlebnisprogramm mit Führungen durch die Stadt und die Erlebnisgärten der Remstal Gartenschau auf die Taufpaten wartete.

Die Deutsche Bahn wählt als Namenspaten für ihre Fernverkehrszüge touristische Regionen aus, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Die Umsetzung der Remstal Gartenschau sei hier ein gelungenes Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung, erklärt Bahnsprecher Michael Greschniok. „Überall entlang der Rems entstanden neue Rastplätze direkt am Fluss, naturnahe Spielplätze in den Orten und viele Angebote im Bereich Umwelt und Wissen. Es wurden Strukturen geschaffen, die Gästen aus Nah und Fern eine umweltfreundliche Anreise mit der Bahn ermöglichen“, heißt es von Seiten der DB.

Laut Greschniok wolle die Deutsche Bahn ihr Fernverkehrsangebot in den kommenden Jahren deutlich ausweiten und investiert zudem über eine Milliarde Euro in die Intercity-2-Flotte. Aktuell setzt das Unternehmen 40 der insgesamt 69 bestellten Intercity 2-Doppelstockzüge auf den Strecken Dresden – Leipzig – Hannover – Köln, Leipzig – Hannover – Norddeich Mole, Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg, Nürnberg – Jena – Leipzig, Nürnberg – Augsburg – München und Stuttgart – Singen ein.

Die 160 km/h schnellen Intercity 2-Züge haben eine Länge von 134,5 Meter und verfügen über fünf Wagen mit insgesamt 462 Sitzplätzen auf zwei Etagen. Nach DB-Angaben verbrauchen die Züge rund 20 Prozent weniger Energie als die bisherigen IC-Züge und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur grünen Mobilität.


red, Titelfoto: DB AG

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