Selbstgebauter Drachen verfängt sich in Oberleitung

Ein selbstgebastelter Drachen ist am Montagabend in die Oberleitung einer Bahnstrecke in Nordenham (Niedersachsen) geraten und hat dadurch zu Behinderungen im Bahnverkehr geführt.


Wie die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim mitteilt, stürzte am Montagabend (5. August) ein selbstgebauter Drachen neben einer Bahnstrecke in Nordenham ab und verfing sich mit der Schnur in der stromführenden Oberleitung. Zur Bergung des Spielzeugs musste ein Techniker der Deutschen Bahn verständigt werden. Die Oberleitung wurde von 22:06 bis 23:45 Uhr abgeschaltet, was zu Behinderungen im Bahnverkehr führte.

Die Bundespolizei mahnt beim Drachensteigen zur Vorsicht: „Halten Sie grundsätzlich Abstand zu Bahnstrecken. Wenn sich ein Drache in der Oberleitung verfängt, kann es für den Menschen lebensgefährlich werden“, erklärt Bundespolizeisprecher Ralf Löning. Da die Fahrleitung in der Regel immer unter einer Spannung von 15.000 Volt steht, sollte man die Drachenschnur sofort loslassen und nicht selbst versuchen, das Spielzeug zu befreien. Es besteht die Gefahr eines Stromüberschlags.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

Advertisements