Oberleitungsschaden löst Feuerwehreinsatz im Essener Hauptbahnhof aus

Am Montagvormittag rückte die Feuerwehr mit zwei Löschzügen zum Essener Hauptbahnhof aus. Gemeldet war eine unklare Rauchentwicklung im Bereich der Oberleitung.


Die Feuerwehr wurde am Montag (12. August) über eine mögliche Rauchentwicklung am Hauptbahnhof in Essen informiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Aufgang zum Gleis 10 bereits gesperrt und der Bahnsteig geräumt. Am dortigen Gleis stand eine S-Bahn der Linie S1 mit verschlossenen Türen, zudem hing deutlich sichtbar ein abgerissener Oberleitungsdraht herunter. Der Strom war bereits abgeschaltet und der Zugverkehr vorübergehend unterbrochen.

© Feuerwehr Essen / Mike Filzen

Neben dem Lokführer befanden sich im Zug noch zwei Fahrgäste. Eine weitere, weibliche Person hatte sich bereits beim Rettungsdienst bemerkbar gemacht, klagte über Beschwerden und wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus transportiert. Nach Angaben der Feuerwehr wurde in Absprache und Verantwortung von Bahnmitarbeitern eine Tür der S-Bahn geöffnet. Dort konnten die beiden Fahrgäste den Zug verlassen. Sie blieben unverletzt.

Eine Rauchentwicklung war für die Einsatzkräfte nicht zu erkennen. Allerdings entsteht beim Abriss eines Fahrdrahtes unter Umständen ein Lichtbogen, der den Rauch verursacht haben könnte, erklärt die Feuerwehr. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet. Die Ursache für den Riss der Oberleitung ist unklar. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.


red, Titelfoto: Feuerwehr Essen / Mike Filzen

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