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Streit um Freifahrten für Soldaten – DB weist Bericht der BILD-Zeitung zurück

Wie seit einigen Tagen bekannt ist, sind die Gespräche zum Thema Freifahrten für Soldaten zwischen der Deutschen Bahn und der Bundeswehr ins Stocken geraten. Nun hat der Bahnkonzern einen Medienbericht, in dem über andere als die bereits bekannten Gründe der Finanzierung spekuliert wurde, zurückgewiesen.


Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch einen Bericht der BILD als „völlig frei erfunden“ zurückgewiesen. Die Zeitung hatte unter der Überschrift „Warum lassen die Bahn-Chefs Soldaten nicht gratis fahren?“ die Behauptung verbreitet, dass DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla einen Auflösungsvertrag unterschreiben solle und daher Verhandlungen mit der Bundeswehr über Soldaten-Fahrten von ihm persönlich „aus Rache“ verzögert würden.

Laut dem Artikel unterstellt FDP-Verkehrsexperte Christian Jung, dass der aktuelle Bahnvorstand um Richard Lutz und Ronald Pofalla hinter den Indiskretionen und Zahlenspielen von angeblich 38 Millionen Euro Kosten für Zugfahrten von Soldaten stecke, um Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu ärgern.

Der Bahnkonzern erklärt dazu, dass die Behauptungen völlig frei erfunden seien und sich offenbar auf parteipolitisch motivierte Verschwörungstheorien beziehen. „Dass der Bericht jegliche Substanz und Sachkenntnis vermissen lässt, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass Herr Pofalla als Infrastrukturvorstand für die Verhandlungen des zuständigen Fernverkehrs gar nicht verantwortlich ist, noch in sie überhaupt involviert war“, heißt es in einem Statement der Deutschen Bahn.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Archiv)

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