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Kapazitätssteigerung um 30 Prozent – ICE-Werk Berlin-Rummelsburg wird ausgebaut

© DB AG

Das ICE-Werk Berlin-Rummelsburg wird in den kommenden vier Jahren erweitert. Der Ausbau, für den rund 260 Millionen Euro veranschlagt wurden, umfasst die Vergrößerung der Werkshalle, größere Materiallager und zusätzliche Behandlungs- und Abstellanlagen für ICE- und Intercity-Züge.


Nach Angaben der Deutschen Bahn wird das ICE-Werk Berlin-Rummelsburg bis 2023 für rund 260 Millionen Euro umfangreich ausgebaut. Ziel sei es, dass künftig rund 30 Prozent mehr Züge gewartet und gereinigt werden können. Zudem soll die Leistungsfähigkeit des Werkes durch 120 zusätzliche Mitarbeiter erhöht werden. Das Berliner Instandhaltungswerk gehört zu den größten Standorten für die Bereitstellung von ICE- und Intercity-Zügen in Deutschland. Schon heute werden dort täglich rund 75 Züge für die nächste Fahrt gereinigt, kontrolliert und repariert.

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Am Mittwoch (21. August) wurde der Beginn der Bauarbeiten mit einem symbolischen Spatenstich gefeiert. An den Feierlichkeiten nahmen Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin und Brandenburg, sowie Werkleiter Peter Pöhlmann teil.

Der Ausbau umfasst die Vergrößerung der Werkshalle, größere Materiallager und zusätzliche Behandlungs- und Abstellanlagen für ICE- und Intercity-Züge. Besonderes Augenmerk legt die DB nach eigenen Angaben bei allen Ausbaumaßnahmen auf den Umwelt- und Artenschutz. So soll ein modernes Energiemanagement für einen schonenden Einsatz von Ressourcen sorgen. Durch den Einbau von LED-Technik in der alten und neuen Werkshalle soll zudem der Stromverbrauch reduziert werden.

Laut DB-Fernverkehrschef Michael Peterson komme dem Werk Rummelsburg in Zukunft eine Schlüsselrolle zu: „Von hier starten die meisten Fernverkehrszüge in Deutschland. Mit dem Ausbau des Standorts sorgen wir für zuverlässigere und komfortablere Züge – damit wir noch mehr Menschen für das klimafreundlichste Verkehrsmittel Bahn gewinnen können“, so Peterson.

Wie Bahnblogstelle bereits berichtete, investiert der DB-Konzern in den nächsten Jahren bundesweit rund eine halbe Milliarde Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Instandhaltungswerke des Fernverkehrs. Dabei werden laut DB-Angaben auch die Themen Digitalisierung und Automatisierung weiter vorangetrieben.


red

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