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Nach fünf Stunden Schrittgeschwindigkeit – Polizei und Feuerwehr evakuieren FlixTrain

© Pixabay (Archiv)

Am Freitag mussten rund 350 Reisende in einem FlixTrain starke Nerven beweisen. Nach etwa fünf Stunden Fahrt mit Schrittgeschwindigkeit, wurde der Zug von Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr evakuiert.


Aufgrund eines technischen Defekts mussten am vergangenen Freitag (23. August) rund 350 Fahrgäste stundenlang in einem Zug des privaten Fernbahnanbieters FlixTrain ausharren. Die Zugfahrt startete gegen 6:45 Uhr in Köln, die planmäßige Ankunft in Berlin war für 12:15 Uhr angekündigt. Laut einem Bericht der BILD-Zeitung sollen dann kurz hinter Wolfsburg die Bremsen an einem Wagen heiß gelaufen sein, wodurch der Zug fünf Stunden lang nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren sein soll.

Dem Bericht zufolge sollte der Zug über Stendal umgeleitet werden. Gegen 16:15 Uhr musste die Fahrt jedoch in Vizenberg, kurz vor Stendal, abgebrochen werden, weil das Notfallmanagement der Deutschen Bahn das so entschieden habe, schreibt die BILD weiter. Polizei und Feuerwehr evakuierten den Zug.

Wie das Unternehmen FlixMobility auf Anfrage der Zeitung mitteilte, hätte der Zug „aufgrund eines technischen Defekts“ leider „nicht mehr in gewohnter Geschwindigkeit weiterfahren“ können. Der genaue Hergang werde geprüft, heißt es. „Wir haben uns um die Verpflegung der Fahrgäste gekümmert und haben am nächsten Bahnhof für eine Weiterfahrt zum Reiseziel mit Bussen gesorgt“, erklärt das Unternehmen weiter. Statt fünfeinhalb Stunden dauerte die Reise nach Berlin letztendlich rund 13 Stunden.


red

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