Ein Jahr Qualitätsprogramm „S-Bahn PLUS“ – Berliner S-Bahn zieht positive Zwischenbilanz

Vor rund einem Jahr, im Juli 2018, hat die S-Bahn Berlin das Qualitätsprogramm „S-Bahn PLUS“ gestartet. Nach Unternehmensangaben habe dies zu zahlreichen Verbesserungen geführt.


Die Deutsche Bahn zieht nach einem Jahr Qualitätsprogramm „S-Bahn PLUS“ eine positive Zwischenbilanz. So zeigt sich das Unternehmen mit der Pünktlichkeitsentwicklung zufrieden und teilt mit, dass seit Jahresbeginn bis einschließlich 25. August eine durchschnittliche Pünktlichkeit von 96,26 Prozent erreicht wurde. Damit liege das Ergebnis fast 1,5 Prozentpunkte über dem Vorjahreszeitraum. Die Züge der S-Bahn Berlin gelten als pünktlich, wenn sie weniger als vier Minuten verspätet sind. Darüber hinaus habe es im Zeitraum vom 1. Januar bis 15. August 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 33 Prozent weniger Zugausfälle und 23 Prozent weniger Fahrzeugstörungen gegeben.

„Nachdem wir in den vergangenen Monaten fast durchgehend unser Pünktlichkeitsziel von mindestens 96 Prozent erreicht haben, können wir sagen, dass unsere Maßnahmen wirken“, zeigt sich Alexander Kaczmarek, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, erfreut. Laut S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner sei es schön zu sehen, was man erreichen könne, wenn alle Mitarbeiter und Geschäftsfelder an einem Strang ziehen. „Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken“, so Buchner.

Seit dem Start des Qualitätsprogramms seien auch 26 Bahnhöfe verschönert und 17 weitere baulich aufgewertet worden. Zu weiteren Verbesserungen gehört das Auftragen von Graffiti-Schutz auf 12.000 Quadratmetern Fläche und die Installation von neuen Fahrzielanzeigern. Der Start des Probebetriebs für die neue Anzeiger-Generation ZIM (Zug-Info-Monitor) in Fredersdorf ist nach DB-Angaben voraussichtlich ab Anfang Oktober vorgesehen.

Projektteams der Konzerngesellschaften DB Netz, DB Station&Service, DB Energie und S-Bahn Berlin haben im vergangenen Jahr die Betriebsabläufe unter die Lupe genommen und ein Maßnahmenprogramm aus mehr als 200 Bausteinen erarbeitet. Die DB setzt für die Qualitätsoffensive nach eigenen Angaben gut 30 Millionen Euro ein. Das Programm hat eine Laufzeit bis 2025.


red

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