Taxi und Radfahrer zwingen Zug an Bahnübergang zur Schnellbremsung

Ein Regionalzug, der am Dienstagabend (27. August) auf dem Weg von Tönning nach St. Peter Ording war, musste am Bahnübergang „Schulstraße“ eine Schnellbremsung einleiten, weil ein Taxifahrer über den Bahnübergang fuhr. Auf seiner Rückfahrt musste der Triebfahrzeugführer laut Polizeiangaben am gleichen Bahnübergang erneut bremsen, weil zwei Radfahrer diesen trotz herannahendem Zug überquerten. In beiden Fällen wurde zum Glück keiner der Reisenden durch die plötzlichen Bremsungen verletzt.

Eine eingesetzte Streife der Bundespolizei stellte vor Ort fest, dass an diesem Bahnübergang im Bereich Schulstraße/Neuweg Asphaltierungsarbeiten stattfinden und daher die Durchfahrt für Fahrzeuge aller Art verboten ist. Dieses Verbot haben der Taxifahrer und die beiden Radfahrer offensichtlich ignoriert.

Die Bundespolizei warnt vor diesem lebensgefährlichen Fehlverhalten. „Dies ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, wenn ein Zug bremsen muss“, erklärt ein Bundespolizeisprecher. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen bzw. Autofahrer, die am Dienstag gegen 21:30 Uhr den Vorfall beobachtet haben und Hinweise auf das Autokennzeichen des Taxis geben können. Sachdienliche Hinweise bitte an die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Flensburg unter 0461 / 31 32- 0.


red

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