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Über 108.000 Zigaretten im Gepäck – Zollbeamte stellen Schmuggler im ICE

© Pixabay (Symbolbild)

Beamte der Kontrolleinheit Basel des Hauptzollamts Lörrach haben am 12. August in einem ICE zwischen Basel und Freiburg den Schmuggel von mehr als 108.000 Zigaretten nach Deutschland und in die EU durch zwei britische Staatsangehörige verhindert. 


Auf die Frage der Deutschen Zöllner nach mitgebrachten, zollpflichtigen Waren murmelte der eine Reisende Unverständliches, der andere machte keine Angaben. Den beiden Männern, offensichtlich über den Reiseweg aus dem Irak über Istanbul, Genf und Frankfurt nach Großbritannien unterwegs, konnten jeweils zwei Koffer aus der Gepäckablage und der Abstellfläche im Großraumwagen zugeordnet werden. Die beiden wurden aufgefordert, einen Koffer zu öffnen, der randvoll mit ausländischen, unversteuerten Zigarettenpäckchen gefüllt war. Auch in den anderen drei Gepäckstücken befänden sich Zigaretten, gaben die beiden Reisenden schließlich zu. Insgesamt konnten die Beamten mehr als 108.500 Zigaretten sicherstellen. Gegen die beiden Männer wurde vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet. Im Bahnhof Freiburg mussten sie den Zug verlassen.

© Hauptzollamt Lörrach

Aufgrund der großen Menge wurde zunächst das Zollfahndungsamt Stuttgart informiert. Den Vorwurf einer Straftat konnten die beiden mutmaßlichen Schmuggler nicht nachvollziehen, sie hätten die Zigaretten schließlich legal im Irak erworben und dort versteuert. Beide konnten ihre Reise anschließend – jedoch ohne Gepäck – fortsetzen. Für die Zigaretten wäre in Deutschland Tabaksteuer in Höhe von ungefähr 17.500 Euro angefallen. Die so genannten Slim-Zigaretten, enthielten außerdem eine Kapsel, die zerdrückt einen Aromastoff abgegeben hätte. Derartige Produkte sind auf dem deutschen Markt nicht zugelassen.


red/ots

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