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Ab 2020 soll der Einsatz von Glyphosat im DB-Netz halbiert werden

© Pixabay

Der Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat im Bereich der Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn soll im kommenden Jahr um die Hälfte reduziert werden. Wie der Bahnkonzern mitteilt, gehöre eine „umweltfreundliche Vegetationskontrolle“ zu den Schwerpunkten der neuen Strategie ‚Starke Schiene‘, die auch Klima- und Umweltschutz als eines der wichtigsten Unternehmensziele beinhalte. „Weite Teile des Streckennetzes werden ab 2020 nicht mehr mit dem Herbizid behandelt“, heißt es in einer Mitteilung. Anstelle der chemischen Vegetationspflege werde man künftig verstärkt auf mechanisch-manuelle Verfahren setzen, um den Gleisbereich von Bewuchs frei zu halten und damit einen sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten. Bereits seit einigen Jahren arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben daran, wirksame Alternativen zum umstrittenen Glyphosat zu entwickeln. Geprüft werden mögliche Verfahren auf Basis des Einsatzes von Heißwasser, elektrischem Strom und UV-C-Licht.

Laut DB-Angaben liege der vom Konzern genutzte Anteil bei 0,4 Prozent der in Deutschland insgesamt ausgebrachten Herbizidmenge. Bereits in den vergangenen Jahren sei die im Gleisbereich ausgebrachte Menge kontinuierlich reduziert worden: von 70 Tonnen in 2016, auf 67 Tonnen 2017 und 57 Tonnen 2018. Dies, so teilt die DB weiter mit, sei unter anderem durch den technikgestützten, immer präziser vorgenommenen Einsatz gelungen.


red

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