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Eisenbahn-Bundesamt verhilft auch Fahrgästen von nicht bundeseigenen Bahnen zu ihrem Recht

© Pixabay (Archiv)

Seit dem 1. September ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) auch für die Fahrgastrechte bei nicht bundeseigenen Eisenbahnen zuständig. Das legt das Gesetz zur Änderung beförderungsrechtlicher Vorschriften im Eisenbahnbereich fest. Es überträgt dem EBA die Aufgabe der nationalen Durchsetzungsstelle zur Überwachung und Durchsetzung der Verordnung (EG) 1371/2007 auch für die Eisenbahnen, die nicht dem Bund gehören. Auch bei diesen Unternehmen prüft das EBA künftig, ob sie die Regelungen der europäischen Verordnung einhalten.

Sollte es nach einer Zugreise Anlass zur Beschwerde geben, auf die das zuständige Verkehrsunternehmen nicht zufriedenstellend antwortet, kann der Fahrgast sich mit seiner Beschwerde an das Eisenbahn-Bundesamt wenden. Die Behörde prüft den Sachverhalt und führt gegebenenfalls ein Verwaltungsverfahren durch, damit die Fahrgastrechte gewahrt bleiben, erklärt die Behörde.

Das Bürgertelefon Fahrgastrechte ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0228/30795-400 erreichbar. Über die E-Mail-Adresse fahrgastrechte@eba.bund.de ist eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Stelle ebenfalls möglich.


red

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